Die bronzezeitliche Stadt Tall el-Hammam lag im Süden des Jordantals, in der Nähe des Toten Meeres.
Bei den ersten Ausgrabungen fanden Archäologen daraufAn Ort und Stelle wurde eine etwa anderthalb Meter dicke Schicht aus Holzkohle, Asche, geschmolzenen Ziegeln und Tongefäßen angebracht. Vor etwa 3.600 Jahren brannte die Stadt aus irgendeinem Grund vollständig nieder. Früher glaubte man, dass an diesem Ort ein Ausbruch, eine Eruption oder ein Krieg stattgefunden habe. Diese Versionen wurden jedoch nicht bestätigt.
Keines dieser Ereignisse könnte erstellenTemperaturen, bei denen Metall, Lehmziegel und Keramik schmelzen. Versuche mit Laboröfen haben gezeigt, dass hierfür eine Erwärmung über 1500 °C erforderlich ist.
Die Autoren des neuen Werks glauben, dass sie es gelöst habendieses Rätsel. Ihren Angaben zufolge ereignete sich die Katastrophe aufgrund der Explosion eines eisigen Meteoriten über der Stadt. Der Körper ähnelte dem Tunguska-Meteoriten mit einer Kraft von 12 Megatonnen TNT-Äquivalent.
Eine Minute nach dem Fall erreichte die Schockwelle die biblische Stadt Jericho: Ihre Mauern stürzten ein und alles, was sich dahinter befand, brannte.
Obwohl die Entdeckung mit übereinstimmtTrotz der Beschreibung der Zerstörung von Sodom im Alten Testament gibt es keinen Beweis dafür, dass es sich bei Tall el-Hammam tatsächlich um Sodom handelt. Die Autoren sind jedoch zuversichtlich, dass die Ereignisse in diesem Gebiet die Grundlage für die Legende von Sodom und Gomorra bildeten.
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