Einsteins Idee half Wissenschaftlern, zum ersten Mal einen toten Stern zu „wiegen“.

Astronomen haben endlich einen isolierten Weißen Zwerg oder die „geschrumpfte“ Hülle eines toten Sterns gewogen.

unter Verwendung eines seltsamen Phänomens, das Einsteins Relativitätstheorie vor Jahrzehnten vorhergesagt hatte.

Die gewonnenen Daten bestätigen die VorhersagenAstronomen darüber, wie massiv Weiße Zwerge sein können. Sie werden auch dabei helfen, die seltsame, superdichte Materie zu erklären, aus der diese Sternreste bestehen.

Diese Abbildung zeigt, wie Mikrolinsen verwendet wurden, um die Masse eines Weißen Zwergs zu messen. Foto: hubblesite.org

In der neuen Studie verwendeten AstronomenHubble-Weltraumteleskop zur Messung der Masse eines einzelnen Weißen Zwergs, LAWD 37. Obwohl Astronomen Weiße Zwerge in Doppelsternsystemen gewogen haben, war LAWD 37 der erste Weiße Zwerg, der isoliert gemessen wurde.

Hubble misst die Ablenkung des Sternenlichts durch ein Objekt im Vordergrund (künstlerische Illustration). Foto: hubblesite.org

Zu diesem Zweck hat die Forschungsgruppe unter der Leitung vonMit der UC Santa Cruz nutzte der Astronom Peter McGill die Verzerrung der Raumzeit durch die Schwerkraft. Als LAWD 37 an einem entfernten hellen Stern vorbeizog, wurde sein Licht in einem Prozess der gravitativen Mikrolinse um den Weißen Zwerg herum gebrochen. Dieser Effekt wurde von Albert Einstein vorhergesagt. Als LAWD 37 das Licht des Sterns verzerrte, schien sich der Stern leicht am Himmel zu bewegen und Hubble zeichnete das Ereignis mit unglaublicher Präzision auf.

Zeichnung, die den Weg des Weißen Zwergs LAWD 37 zeigtüber den Himmel, als es an einem fernen Stern vorbeizog und sein Licht verzerrte. Bildnachweis: NASA, ESA, Peter McGill (UC Santa Cruz, IoA), Kailash Sahu (STScI); Bildverarbeitung: Joseph De Pasquale (STScI)

LAWD 37 ist nur 15 Lichtjahre entferntvon der Erde, daher wird es seit vielen Jahren untersucht. In einer neuen Studie nutzten Astronomen Daten der Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation, um vorherzusagen, wann ein Weißer Zwerg an einem entfernten Stern vorbeiziehen wird. Basierend auf der leichten Bewegung des entfernten Sterns am Himmel schätzen Wissenschaftler, dass LAWD 37 etwa 56 % massereicher ist als die Sonne. Dies steht im Einklang mit bestehenden Modellen und Prognosen.

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