Forscher der University of Sussex und von Universal Quantum haben die Übertragung erfolgreich nachgewiesen
Für ihre Arbeit entwickelten die Forschereine ionische Qubit-Steuerungstechnik, die sie "UQ Connect" nannten. Der neue Ansatz nutzt elektrische Feldverbindungen, um Qubits von einem Quantencomputer-Mikrochipmodul zu einem anderen zu bewegen.
In einem in der Zeitschrift Nature veröffentlichten ArtikelCommunications beschrieben die Forscher den Prozess der Erstellung von verknüpften Chips. Sie verwendeten zwei lineare Paul-Fallen mit Oberflächenelektroden als Mikrochips. Die Module werden so entworfen und auf einem Siliziumsubstrat platziert, dass die Elektrodenkonfiguration eine elektrische Feldschnittstelle zwischen zwei Fallen erzeugt.
Foto und Diagramm der Funktionsweise der Verbindung zweier Quantenmikrochips. Bild: M. Akhtar et al., Nature Communications
Das zeigten die Forscher in einer Reihe von ExperimentenDas entworfene System transportierte erfolgreich Qubits mit einer Erfolgsrate von 99,999993 % und einer Verbindungsrate von 2424 Hz. Diese Ergebnisse sind rekordverdächtig und übertreffen alle bisherigen Versuche um eine Größenordnung. Darüber hinaus haben Wissenschaftler bestätigt, dass Ionen während des Übertragungsprozesses ihre Quantennatur behalten, einschließlich der Fähigkeit eines Qubits, gleichzeitig die Werte „1“ und „0“ anzunehmen.
Moderne Quantencomputer arbeiten indie Größenordnung von mehreren hundert Qubits, die in einer Falle gefangen sind. Eine signifikante Skalierung der Technologie ist ohne eine schnelle und effiziente Kommunikation zwischen mehreren Komponenten nicht möglich. Die Forscher glauben, dass die vorgeschlagene Methode es ermöglichen wird, leistungsstarke Quantencomputer zu schaffen, die mit Millionen von Qubits betrieben werden.
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Auf dem Cover: zwei verbundene Quantenmikrochips. Foto: Universität von Sussex