Französische Planetenforscher der Universität der Côte d'Azur und des Instituts für Himmelsmechanik und -berechnung
Die Analyse zeigte, dass es in der Mitte des Mondes istein fester innerer Kern, umgeben von einem flüssigen äußeren Kern. Diese Struktur ähnelt der inneren Struktur der Erde, der feste Kern des Satelliten besteht jedoch aus Metall mit einer Dichte nahe an Eisen. Laut Forschern beträgt sein Radius 258 ± 40 km, was etwa 15 % des Radius des Satelliten entspricht.
Verschiedene Forschungsmethoden im Zusammenhang mitinsbesondere mit der Rotation des Mondes, haben es bereits ermöglicht, den flüssigen äußeren Kern eindeutig zu identifizieren, stellen die Forscher fest. Der harte Kern blieb jedoch aufgrund seiner geringen Größe schwer fassbar. Aber die komplexen Daten, die von verschiedenen Weltraummissionen gesammelt wurden, lassen keinen Zweifel daran, dass es sie gibt.
Darüber hinaus kamen die Forscher zu dem SchlussDie Beobachtungsergebnisse bestätigen die Hypothese der „Gravitationsumkehr“. Offenbar wurde während der Entwicklung des Mondes eine Materialbewegung innerhalb des Mantels beobachtet, der Zwischenschicht zwischen dem Kern und der Kruste. Dieser Prozess hilft, das Vorhandensein eisenreicher Elemente auf der Mondoberfläche zu erklären.
Die Forscher glauben, dass das Material aus dem Mantel stammtan die Oberfläche steigen und vulkanische Gesteine bilden, die sich in der Mondkruste ablagern. In der Folge sanken Materialien, die im Vergleich zu den umgebenden Gesteinen der Erdkruste zu dicht waren, bis an die Kern-Mantel-Grenze zurück.
Eine Analyse der inneren Struktur des Mondes hilft, die Geschichte des Sonnensystems und einige Ereignisse, wie das Verschwinden des Mondmagnetfelds, zu verstehen.
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Auf dem Cover: eine künstlerische Darstellung der inneren Zusammensetzung des Mondes, ermittelt aus verschiedenen Beobachtungen. Bild: Geoazur/Nicolas Sarter