Das meiste Mikroplastik gelangt in die terrestrische Umwelt und reichert sich in großen Mengen im Boden an. Außer
Trotz des Vorherrschens von Mikroplastik in der Umwelt wurde der Frage ihrer Absorption durch landwirtschaftliche Pflanzen wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Wissenschaftler glaubten jahrzehntelang daranDie Kunststoffpartikel waren einfach zu groß, um die physikalischen Barrieren intakten Pflanzengewebes zu passieren. Diese neue Studie widerlegt diese Annahme.
Links: 0,2 μm Polystyrolgranulat in einer Salatwurzel (ab) und einem Blatt (c); rechts: 2,0 μm Polystyrolperlen in Weizensämlingswurzel (ad), Stiel (ef) und Blatt (gh)
Risse in den seitlichen Wurzeln von Salat- und Weizenpflanzen können Mikroplastik aus dem umgebenden Boden und Wasser absorbieren. Es kann von den Wurzeln auf die essbaren Teile der Kultur übertragen werden, sagten Wissenschaftler.
Wissenschaftler wussten bereits, dass Partikel bis zu 50Nanometer können die Wurzeln von Pflanzen durchdringen. Das Team von Professor Luo hat jedoch von der Chinesischen Akademie der Wissenschaften gezeigt, dass etwa 40-mal so große Partikel auch in Pflanzen gelangen können.
Hierin identifizierte MikroplastikpartikelStudie waren kugelförmig, bis zu 2 Mikrometer groß mit einem geringen Grad an mechanischer Flexibilität. Diese Merkmale ermöglichten es ihnen, sich in den kleinen apoplastischen Raum der Pflanzenwurzelzellen zu quetschen.
Die Wissenschaftler vermuteten, dass Partikel, die größer sind als die von ihnen untersuchten, auch von Pflanzen absorbiert werden könnten.
Diese Daten werfen ein neues Licht auf die MöglichkeitTransfer von Mikroplastik entlang der Nahrungskette. Wenn Partikel in unsere Pflanzen gelangen, gelangen sie auch in unsere Fleisch- und Milchprodukte. Es wirft auch die Frage auf, wie Mikroplastik die menschliche Gesundheit beeinflusst, eine Frage, die noch klar beantwortet werden muss.
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