Die Anwendung verwandelt ein gewöhnliches Smartphone in ein Thermometer

Steigt die Temperatur einer Person auf 38 °C oder mehr, ist dies ein Symptom einer schweren viralen oder bakteriellen Infektion.

Infektionen. Jetzt haben Forscher herausgefunden, wie man auf ein Thermometer verzichten und die Temperatur messen kann.

Altmodische Quecksilberthermometer sind praktisch unzerstörbar.gebraucht, und digitale Versionen können teuer sein. Die neue FeverPhone-App verwandelt Ihr Smartphone ohne zusätzliche Hardware in ein Thermometer.

Die Forscher verwendeten Thermistoren, diewerden selbst in den gängigsten Smartphones verwendet, um die Integrität der internen Komponenten des Geräts, insbesondere des Akkus, zu überwachen. Die gleichen Thermistoren werden in Fieberthermometern verwendet. Sie zeichnen die Temperaturänderung auf, wenn der Thermistor mit dem Körper in Kontakt kommt.

Ingenieure erkannten, dass diese Sensoren es könntenVerfolgen Sie den Wärmeaustausch zwischen einer Person und ihrem Telefon mithilfe des Touchscreens eines Smartphones. Zuerst modellierten sie eine warme Stirn mit einer mit erhitztem Wasser gefüllten Plastiktüte und drückten den Bildschirm dagegen. Um Daten zu sammeln, verwendeten die Ingenieure drei Telefonmodelle: Google Pixel 6, Google Pixel 3 und Huawei P20. Die gesammelten Daten wurden in Modelle für maschinelles Lernen eingebettet. Dem Plan zufolge sollen Temperaturmessungen darauf basieren, wie schnell sich das Telefon aufheizt und wie viel Wärme von der Person ausgeht, die es berührt. Nachdem die Ingenieure genügend Daten gesammelt haben, kalibrieren sie das Modell, um die Nuancen verschiedener Telefonzubehörteile wie Displayschutzfolien und Hüllen zu berücksichtigen.

Bisher hat das Experiment gezeigt, dass die FeverPhone-Testanwendung die Körpertemperatur mit einem durchschnittlichen Fehler von etwa 0,23 °C schätzte. was innerhalb der klinisch akzeptablen Grenze liegt.

Die Forscher werden das Setup der App weiter verfeinern, damit sie auch auf anderen Smartphones und Smartwatches funktioniert.

Die Forschung wurde in den „Proceedings of the ACM on Interactive, Mobile, Wearable and Ubiquitous Technologies“ veröffentlicht.

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