Archäologen haben in Italien einen Friedhof entdeckt, der 1.600 Jahre alt ist. Sie fanden dort die Überreste von Babys,
Eine Analyse der Gräber ergab, dass viele der Toten zu Lebzeiten an Malaria litten. Vielleicht hat der Ausbruch der Krankheit dazu beigetragen, dass Menschen Kinder auf diese Weise begraben haben.
Der Friedhof liegt in den Ruinen einer römischen Villa aufarchäologische Stätte von Poggio Gramignano in Mittelitalien. Es stammt aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. Zu dieser Zeit war das Weströmische Reich bereits zusammengebrochen und viele Menschen waren zum Christentum konvertiert. Die Angst vor den Untoten war jedoch unter ihnen weit verbreitet und wurde unter Vertretern anderer Glaubensrichtungen dieser Zeit beobachtet.
Die Ausgrabungen auf dem Gelände begannen in den 1980er Jahren undbis heute fort. Doch erst jetzt konnte eine Erklärung für die ungewöhnlichen Funde gefunden werden. Seitdem haben Archäologen eine große Anzahl von Überresten entdeckt, darunter auch Welpen. In der Antike wurden Hunde mit Menschen begraben, um die Toten vor bösen Geistern zu schützen. Die Welpen wiederum beschützten die Kinder.
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