1.200 winzige, in Stoff eingebettete Solarzellen zum Aufladen mobiler Geräte

Forscher der Nottingham Trent University haben 1.200 Solarzellen in ein Stück Textil integriert

Mit den Maßen 51 x 27 cm erzeugt das stabile und sichere Material ausreichend Energie, um tragbare Geräte aufzuladen.

Material mit starkem, aber sehr flexiblem Material ausgestattetDraht, hält den gleichen Belastungen stand wie Alltagskleidung, sagen Wissenschaftler. Es kann zusammen mit anderer Wäsche bei 40 °C in der Maschine gewaschen werden. Außerdem bestehen alle Solarzellen aus Silizium, das Material ist also chemisch stabil und ungiftig.

Prototyp eines elektronischen Textils. Bild: Universität Nottingham Trent

Solarzellen mit einer Länge von nur 5 mm und1,5 mm breit, eingebettet in ein wasserfestes Polymerharz und vom Nutzer nicht zu spüren, sagen die Ingenieure. Gleichzeitig bleibt der Stoff selbst „atmungsaktiv“ – er lässt Luft gut durch.

Tests haben gezeigt, dass das Material je nach Beleuchtungsgrad Ausgangsleistungen von 335,3 bis 394 mW erzeugen kann.

Das Material, das wir entwickelt haben, ist in jeder HinsichtEs sieht aus und verhält sich wie jedes gewöhnliche Textil, da es zerknittert und in der Maschine gewaschen werden kann. Aber unter der Oberfläche verbirgt sich ein Netzwerk aus mehr als tausend winzigen Photovoltaikzellen, die Sonnenenergie nutzen können, um persönliche Geräte mit Strom zu versorgen.

Theodore Hughes-Riley, außerordentlicher Professor für elektronische Textilien an der Nottingham School of Art and Design und Forschungsleiter

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