3D-Sensor macht erstmals transparente Objekte für Roboter sichtbar

Glass360Dgree-System, entwickelt von Ingenieuren des Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik

Fraunhofer kombiniert Infrarot-LaserProjektion und Thermografie. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Ilmenau haben die Entwickler erfolgreich die Funktionsweise von Sensoren zur aktiven Steuerung eines Industrieroboters getestet.

Das System verbraucht viel EnergieKohlendioxid-Laser. Mit Hilfe spezieller Linsen wird der Laserstrahl zu einer Linie komprimiert, die das Messobjekt vertikal beleuchtet. Während des Messvorgangs absorbiert und emittiert das Objekt Laserenergie. Wärmebildkameras erfassen die Temperaturänderung eines Objekts von zwei verschiedenen Punkten aus.

Das von den Spezialisten des Instituts entwickelte Programm,analysiert die thermische Spur, die der Laser auf dem Objekt hinterlässt. Anhand der Daten aus zwei Betrachtungswinkeln und dem Interferenzmuster bestimmt das System die Raumkoordinaten der Objektelemente. Die erhaltenen Daten ermöglichen es uns, seine Abmessungen zu bestimmen.

Visualisierung des Scanvorgangs. Bild: Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik

„Die zur Analyse eingesetzte thermische Energie ist so gering, dass sie das Objekt nicht beschädigt. Die Oberfläche erwärmt sich um weniger als 3 °C“, stellen die Ingenieure fest.

Die Entwickler merken das anders anHerkömmlich verwendete Glass360Dgree-Sensoren benötigen keine zusätzlichen Messgeräte oder temporäre Markierungen des Objekts, beispielsweise in Form von (Aerosol-)Farbe.

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