Mikroplastik kommt fast überall auf der Erde vor. Wenn Tiere es aufnehmen, kann es ihnen schaden.
Inspiriert durch Perlmutt haben Wissenschaftler ein langlebiges Produkt geschaffenund flexibles Material mit Verlaufsstruktur für Softroboter. Die Forscher verknüpften β-Cyclodextrin-Moleküle mit sulfoniertem Graphen und erzeugten zusammengesetzte Nanoblätter. Anschließend wurden Lösungen der Nanoblätter in unterschiedlichen Konzentrationen in Mischungen aus Polyurethan-Latices injiziert.
Mithilfe der Schicht-für-Schicht-Montagemethode erstellten Wissenschaftlerwinziger Roboterfisch, 15 mm lang. Durch schnelles Ein- und Ausschalten des Nahinfrarotlasers am Schwanz des Fisches schlägt dieser mit den Flossen und treibt den Roboter vorwärts. Dadurch bewegt es sich locker 2,67 Körperlängen pro Sekunde. Dies ist viel schneller als bei anderen weich schwebenden Robotern. Aktives Phytoplankton bewegt sich mit der gleichen Geschwindigkeit.
Wissenschaftler haben gezeigt, dass ein schwimmender Roboter problemlos fischen kannnimmt Mikroplastik aus Polystyrol auf und transportiert es an einen anderen Ort. Das Material kann sich auch nach dem Schneiden erholen und behält dabei seine Fähigkeit, Mikroplastik zu adsorbieren.
Die Forscher sagen, dass der Roboterfisch aufgrund seiner Haltbarkeit und Geschwindigkeit zur Überwachung von Mikroplastik und anderen Schadstoffen in rauen Gewässern eingesetzt werden könnte.
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