Das Modell, das von einem Forscherteam unter der Leitung der Northwestern University entwickelt wurde, beschreibt
Gammastrahlenausbrüche sind das hellste Phänomen inUniversum. Sie entstehen, wenn der Kern eines massereichen Sterns unter seiner eigenen Schwerkraft zusammenbricht und ein Schwarzes Loch bildet. Das Gas, das in das rotierende Schwarze Loch eintritt, wird aktiviert, durchdringt den Stern und entweicht ihm, wobei es auf Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird. Nachdem der Jet dem Stern entkommen ist, erzeugt er einen hellen Gammastrahlenausbruch.
Simulation eines kollabierenden Sterns. Video: Northwestern University
Die Komplexität der Simulation ist auf die gigantische Größe der relativistischen Jets zurückzuführen.Gammastrahlenausbrüche entstehen erst, wenn sie eine Größe erreichen, die etwa 30-mal so groß ist wie ein Stern und eine Million Mal so groß wie ein Schwarzes Loch.Wissenschaftler.
In ihrem Modell haben Astrophysiker gezeigt, dass beim Kollaps eines Sterns seine Materie abfälltauf einer Scheibe aus magnetisiertem Gas, die das Schwarze Loch umkreist.Die Scheibe kippt, was wiederum die Richtung des Strahls ändert.Während der Jet versucht, auf seine ursprüngliche Flugbahn zurückzukehren, oszilliert er im Inneren des Kollapsars.
Der aus dem Collapsar austretende Jet bildet einen Gammastrahlenausbruch. Bild: Ore Gottlieb/Northwestern University
Dieses Phänomen verursacht das "Blinken". Je nach Änderung der Flugbahn kann der Teilchenstrom auf die Erde zu oder von ihr weg gelenkt werden.
Früher glaubte man, dass es sich um einen relativistischen Jet handeltbreitet sich entlang einer Achse aus und weicht nie von dieser ab. Astrophysiker stellen fest, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Ausbruch auf der Erde zu beobachten, höher ist, da dies nicht der Fall ist und der Jet oszilliert. Nach Berechnungen von Wissenschaftlern sind Gammastrahlenausbrüche zehnmal häufiger beobachtbar als bisher angenommen, was bedeutet, dass Astrophysiker zehnmal weniger Gammastrahlenausbrüche übersehen als bisher angenommen.
Titelbild: Eine Nahaufnahme einer Gasscheibe (orange), die sich neigt und die Jets zum Schwingen bringt (lila). Quelle: Ore Gottlieb/Northwestern University
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