Das 8 cm große Wachstum wuchs genau dort, wo der Muskel das innere Femur und das Schambein verbindet. Solch
Wissenschaftler sagen, dass sie so etwas noch nie gesehen habengroße Knochenbildung. Laut einer im International Journal of Paleopathology veröffentlichten Studie bildete sich wahrscheinlich als Folge eines schweren Muskeltraumas ein massiver „spindelförmiger“ Knochensporn am Oberschenkel der Frau. Die Autoren der Analyse gehen davon aus, dass das Wachstum die Folge einer traumatischen Myositis ossificans ist. Es kann sich nach einer schweren Verletzung oder nach mehreren kleineren Verletzungen entwickeln.
Archäologen haben das Skelett einer verstümmelten Frau entdecktim Jahr 2002 in der antiken Nekropole der Kirche São Julian im Dorf Constancia, Portugal. Sie fanden ihre Überreste unter 106 Erwachsenen und 45 Kindern, die vor 600 bis 200 Jahren lebten.
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Auf dem Cover: Genau dort, wo der Pectineus-Muskel am Femur ansetzt, ist ein 8 cm langes Knochenstück gewachsen
Bild mit freundlicher Genehmigung von Sandra Assis