Mitarbeiter des US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) zeigten
NIST-Ingenieure nannten ihre Entwicklung Atomic TV.Es besteht aus einem Gas aus Rubidiumatomen in einem Glasbehälter sowie Lasern in zwei verschiedenen Farben. Während des Experiments setzten Wissenschaftler Atome Lasern aus, wodurch sie in einen seltsamen „Rydberg“-Zustand übergingen. Dies bedeutet, dass Elektronen in relativ großer Entfernung vom Kern zu rotieren beginnen. Dadurch werden die Atome empfindlich gegenüber elektromagnetischen Feldern und können als Funkempfänger fungieren.
In einer neuen Studie haben VertreterNIST demonstrierte Möglichkeiten zur Videoübertragung. Zuerst legten die Wissenschaftler ein stabiles Trägerfunksignal an die Rydberg-Atome an und modulierten es dann mithilfe von Eingangsdaten von einer Videokamera oder einer anderen Quelle. Das neue modulierte Signal wurde über die Hornantenne an die Atome übertragen, was dazu führte, dass diese die Energie auf eine bestimmte Weise „verschoben“. Der Prozess der Energieverschiebung von den Atomen wurde als Ausgangssignal verwendet, das dann über einen Analog-Digital-Wandler ins VGA-Format geleitet wurde, das schließlich einem Fernseher zugeführt wurde, auf dem das Video angezeigt wurde.
Wissenschaftler sagen, dass Videos von übertragen werden könnenGeschwindigkeit von etwa 100 MB/s, was für moderne Internetstandards recht gut ist. Sie streamten jedoch nur 480i-Videos in Standardauflösung, die verschwommen wirkten.
Die Bildleistung kann jedoch verbessert werden durchB. durch Ändern der Größe und Leistung von Laserstrahlen, sowie Verfahren zum Erfassen von Ausgangssignalen. Je schmaler die Strahlen, desto höher die Bildwiederholfrequenz und desto besser die Auflösung des Signals. Laut den Forschern hält das auf Atomen basierende Kommunikationssystem viel mehr Störungen stand als bestehende Elektronik.
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