Laut Forschern führte diese Dürre zu Bürgerkriegen, die wiederum dazu führten
Eine neue Studie erzählt nicht nur die Geschichte eines alten Volkes, sondern warnt auch: Der Klimawandel kann selbst wohlhabende Zivilisationen negativ beeinflussen.
„Mehrere Datenquellen deuten darauf hindass der Bürgerkrieg ungefähr zur gleichen Zeit wie die Dürre, zwischen 1400 und 1450 n. Chr., erheblich zunahm“, schreiben die Forscher. Ihnen zufolge wurde Mayapan wegen der Dürre aufgegeben.
Der Studie zufolge könnte Wasserknappheit landwirtschaftliche Praktiken und Handelswege beeinträchtigt haben. Dies führte zu einer Belastung der Mayapan-Bevölkerung, da die Nahrung knapper wurde.
Eine anhaltende Dürre verstärkte die Spannungen zwischen rivalisierenden Gruppen. Die politischen und wirtschaftlichen Strukturen der Maya hielten jedoch bis Anfang des 16. Jahrhunderts n. Chr. an.
Weiter lesen:
Archäologen haben Zeichnungen von gruseligen Menschen mit riesigen Köpfen gefunden: wer sie waren
NASA: James-Webb-Teleskop durch kleinen Meteoriteneinschlag irreversibel beschädigt
Größtes und heißestes Hydrothermalfeld im Pazifischen Ozean