Die Autoren des neuen Werks statteten die Hand mit Berührungssensoren aus, die diesem Wert entsprechen oder ihn sogar übertreffen
Die Hand besteht aus zwei flexiblen, gerippten Fingern, die sich der Form des Objekts anpassen, das sie berühren. Die Finger selbst bestehen aus flexiblen 3D-gedruckten Kunststoffmaterialien.
Beim Berühren eines Objekts, der Finger glattumarmt ihn. Indem genau bestimmt wird, wie sich der Kunststoff an den Fingern biegt, kann die in die Hand eingebaute Kamera die Gesamtform, Oberflächenstruktur, Position und das Gewicht eines Objekts beurteilen.
Das Gerät hob erfolgreich einen kleinen Schraubendreher,Plastikerdbeeren, eine Tube Acrylfarbe, ein Glas Luftballons und ein Glas Wein. Wenn beispielsweise eine Hand eine Erdbeere hielt, konnte ein interner Sensor künstliche Samen auf ihrer Oberfläche erkennen. Sie griff auch nach der Farbtube, drückte sie aber nicht zu fest, um den Inhalt nicht zu verschütten.
Aber Glasobjekte sind eine schwierige Aufgabe fürRoboter. Sie können sie also aufgrund der Lichtbrechung nicht immer wahrnehmen. Taktile Sensoren sind immun gegen solche optisch mehrdeutigen Objekte. Als die Hand das Weinglas anhob, bestimmte sie die Richtung des Stiels sowie die Ober- und Unterseite - dies ist notwendig, um das Objekt richtig zurückzustellen. Robohand konnte das Glas sieben von zehn Mal korrekt an seinen Platz zurückbringen.
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