Forscher der Universität Bologna haben eine Technik zur Analyse archäologischer Knochen entwickelt
Die Wissenschaftler verwendeten HyperspektralNahinfrarotbildgebung und ein chemometrisches Modell, um chemische Bilder der Verteilung von Kollagen in alten Knochen zu erzeugen. Dieses Modell quantifiziert Kollagen in jedem Pixel und liefert somit eine chemische Kartierung des Kollagengehalts.
Hyperspektrale NahinfrarotkameraBereich, den die Wissenschaftler verwendeten, ist ein Zeilenscansystem. Es sammelt reflektierte Strahlungsdaten mit Wellenlängen im Bereich von 1.000 nm bis 2.500 nm. Diese Analyse dauert nur wenige Minuten und zerstört die Probe nicht. Auf der fertigen Karte können Wissenschaftler Bereiche finden, die genügend Kollagen für eine tiefere Analyse enthalten.
Scan-Ergebnisse einer der Proben: Die Farbkarte zeigt den Kollagenanteil. Bild: Cristina Malegori et al., Kommunikationschemie
Archäologische Knochen können viel liefernInformationen über das Leben der alten Völker: was sie aßen, ihre Fortpflanzungsgewohnheiten, ihre Krankheiten und die Wanderungen, die sie unternahmen. Die Möglichkeit einer vollwertigen Analyse hängt jedoch davon ab, wie viel Kollagen in einer bestimmten Probe erhalten ist.
aufgrund diagenetischer Veränderungen im KollagenIm Laufe der Zeit ist ein großes Anfangsgewicht paläolithischer Knochen (mehr als 500 mg Knochenmaterial) erforderlich, um eine ausreichende Menge an Material für die Analyse zu extrahieren. Die Suche nach der richtigen Zone im Blind bedeutet viel Zeit, Geld und vor allem die Zerstörung wertvoller Proben. Das Einholen vorläufiger Informationen über die Verteilung von Kollagen löst dieses Problem.
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