Ein Navigator für Raumfahrzeuge ist aufgetaucht: Er verwendet tote Sterne

Pulsare rotieren mit Geschwindigkeiten zwischen einer und mehreren hundert Umdrehungen pro Sekunde. Dabei handelt es sich um Himmelskörper mit jeweils einem Durchmesser

von 19 bis 24 km. Die Autoren der neuen Arbeit schlugen vor, diese Sterne als Tracker zu verwenden, um die Richtung zu bestimmen, in die sich das Raumschiff bewegt.

Normalerweise, um den genauen Standort herauszufindenRaumfahrzeuge nutzen Funksignale. Sie werden zwischen dem Schiff und der Erde geschickt. Dies kann lange dauern und erfordert zudem eine große Menge an leistungsstarker Rechenausrüstung.

Wenn Röntgennavigation verwendet wird, ist dieslöst beide oben genannten Probleme. Damit ein solches System funktioniert, war es jedoch früher erforderlich, die Ausgangsposition des Raumfahrzeugs - den Startpunkt - zu übertragen. Jetzt haben Wissenschaftler ein System entwickelt, das diese Vorabinformationen nicht senden muss, damit das Raumschiff autonom navigieren kann.

Die Autoren stellen fest, dass die ErdatmosphäreFiltert alle Röntgenstrahlen heraus, daher muss man sich im Weltraum befinden, um sie beobachten zu können. Pulsare senden elektromagnetische Strahlung aus, die wie Impulse aussieht. Jeder Pulsar hat sein eigenes charakteristisches Signal, wie ein Fingerabdruck. Die Autoren verfügen nun über Aufzeichnungen von Röntgenstrahlen von etwa 2.000 Pulsaren und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben. 

Also versuchten die Forscher, die Position des Raumfahrzeugs innerhalb von Regionen zu bestimmen, die einen Durchmesser von einigen astronomischen Einheiten haben, wie etwa die Größe der Jupiterbahn.

Vom Doktoranden Kevin entwickelter AlgorithmusLohan kombiniert Beobachtungen zahlreicher Pulsare, um alle möglichen Positionen des Raumfahrzeugs zu bestimmen. Der Algorithmus verarbeitet Schnittpunkte in zwei oder drei Dimensionen.

Die Ergebnisse zeigten, dass wir die Anzahl der möglichen Positionen für jedes Schiff reduzieren können, wenn wir Pulsare mit längeren Perioden und kleinen Winkelabständen beobachten.

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