Am frühen Morgen des 4. September flog die Sonde Solar Orbiter an der Venus vorbei, um ein Schwerkraftmanöver durchzuführen
Trotz der Wucht des Aufpralls das Sonnenobservatoriumhielt dem Aufprall stand und das Gravitationsmanöver verlief genau wie geplant. Solar Orbiter wurde entwickelt, um den starken Fackeln unseres Sterns standzuhalten und sie zu messen. Im Gegensatz zur Sonde hat der Planet mehr bekommen: Koronale Massenauswürfe zerstören die Atmosphäre der Venus und fangen einen Teil der Gase mit ein.
Ein koronaler Massenauswurf von der anderen Seite der Sonne in Richtung Venus. Bild: ESA/NASA SOHO
Obwohl einige der Solar-ForschungsfahrzeugeDie Orbiter wurden vor ihrer Annäherung an die Venus abgeschaltet, um sie vor diffusem Sonnenlicht zu schützen, das von der Oberfläche des Planeten reflektiert wird. Andere arbeiteten weiter und verzeichneten unter anderem eine Zunahme der Menge an Sonnenenergiepartikeln um das Schiff herum.
Daten, die vom Solar Orbiter zur Erde gesendet wurdenzeigen, wie sich der umgebende Raum während des Sturms verändert hat. Die Sonde registrierte eine Vielzahl von Teilchen, hauptsächlich Protonen und Elektronen, sowie ionisierte Heliumatome. Alle diese Teilchen wurden auf relativistische Geschwindigkeiten (nahe der Lichtgeschwindigkeit) beschleunigt.
Die Forscher stellen fest, dass diese Partikelstellen die größte Strahlungsgefahr für Astronauten und Raumfahrzeuge dar. Ein verbessertes Verständnis der Partikelausbreitung während koronaler Massenauswürfe wird die Entwicklung von Sicherheitsvorkehrungen für zukünftige Weltraummissionen und eine bessere Vorhersage der Auswirkungen von Fackeln auf das Erdwetter ermöglichen.
Karte der Solar Orbiter-Mission. Video: ESA
Solar Orbiter - automatischer WeltraumGerät zum Studium der Sonne. Es wurde Anfang 2020 ins All gebracht. Die Forschungsfahrzeuge der Mission sind für die Fernbeobachtung der Sonne und die Datenerfassung vor Ort ausgelegt. Dieser Ansatz ermöglicht es, auf der Sonne beobachtete Ereignisse mit Änderungen des Sonnenwinds zu vergleichen, der die Sonde bricht.
Das Raumschiff nutzt die SchwerkraftAnnäherung an die Venus, um sich zunächst der Sonne zu nähern und ab 2025 die Ebene der Ekliptik des Planetensystems zu verlassen und die Pole des Sterns zu erkunden. Zuvor zeigte Hi-Tech ein Video, das von der Sonde während einer Rekordannäherung an die Sonne aufgenommen wurde.
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Titelbild: Künstlerische Darstellung des Solar Orbiter-Vorbeiflugs an der Venus. Bild: ESA/ATG Medialab