Ein seltsamer Bluterguss am Arm einer Frau stellte sich als Tumor heraus

Nach dem Praktizieren von akrobatischem Yoga erschien auf dem Arm einer Frau ein seltsamer grünlich-blauer Bluterguss. Co

 eine Zeitlang schlief er nicht. Weitere Untersuchungen ergaben, dass es sich tatsächlich um einen seltenen, langsam wachsenden Tumor handelte.

Ärzte beschrieben einen seltsamen Fall einer Frauin einem in JAMA Dermatology veröffentlichten Bericht. Die Patientin, die in den Dreißigern ist, berichtete, dass der Bluterguss einige Tage nach der Luxation ihres linken Arms aufgetreten sei. Zwei Jahre nach der Verletzung wandte sie sich an Ärzte; der blaue Fleck war immer noch da.

Die Ärzte untersuchten ihre Hand und stellten fest, dass sie „unscharf“ seiauf der Rückseite eine umrissene und ausgehärtete blaugrüne Plakette. Eine Röntgenaufnahme zeigte einen Tumor im Weichteilgewebe des Arms. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) zeigte eine kleine Raumforderung direkt unter der Haut. Eine Biopsie zeigte, dass es mit Fettzellen, dem eisenhaltigen Pigment Hämosiderin und Spindelzellen gefüllt war. Diese Zellen kommen in verschiedenen Tumoren der Haut, der Schleimhaut innerer Organe, Knochen und Weichteile vor.

Als Ergebnis stellten die Ärzte fest, dass die Frau eine sehr schwere Erkrankung hatteseltener hämosiderotischer fibrolipomatöser Tumor (HFLT, hämosiderotischer fibrolipomatöser Tumor). Sie entsteht am häufigsten an den Füßen oder Knöcheln, tritt jedoch in 10 % der gemeldeten Fälle an der Hand oder dem Handgelenk auf.

„Die genaue Pathogenese der HFLT ist noch nicht aufgeklärt, und die Rolle des Traumas bei ihrer Entwicklung muss weiter untersucht werden“, schlussfolgern die Wissenschaftler.

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Titelbild: JAMA Network®/©2023 American Medical Association