AI hilft dabei, RNA-Reste alter Viren im menschlichen Genom zu erkennen

Frühere Studien haben gezeigt, dass das Virus, wenn es in den menschlichen (und anderen tierischen) Körper gelangt

 kann die DNA des Wirts durch Hinzufügen eines Teils verändernseine eigene RNA. Es ist auch bekannt, dass alte Viren, die die Bevölkerung vor vielen Jahren infizierten, manchmal Reste ihrer RNA im menschlichen Genom hinterließen. Es erwies sich jedoch als schwierig, sie zu finden, da für jeden „verdächtigen“ Virus eine große Anzahl an Vergleichen erforderlich war. In der neuen Arbeit verwendeten die Forscher einen maschinellen Lernalgorithmus, um das Problem zu lösen.

Um den Algorithmus zu trainieren, verwendeten Wissenschaftler RNA ausbekannte nicht-retrovirale endogene RNA-Viruselemente. Durch das Training des Algorithmus moderner viraler RNA könnte das System ein Gefühl dafür bekommen, wie es insgesamt aussieht. Forscher glauben, dass solche Ähnlichkeiten wahrscheinlich auch in der alten RNA existierten. Nach dem Training haben Wissenschaftler das System optimiert, um so viele Fehlalarme wie möglich zu vermeiden. Sie ließen es dann auf dem menschlichen Genom laufen und fanden ungefähr 100 Optionen für weitere Überlegungen. Nach der Untersuchung stellten die Forscher fest, dass viele von ihnen bereits bekannt waren und einige unter dem Schwellenwert lagen, den sie als Bestanden / Nicht Bestanden-Option festgelegt hatten. Sie haben nur noch einen möglichen Rest eines unbekannten Virus übrig.

Später überprüften Wissenschaftler, ob sie dasselbe fandenrestliche virale RNA im Genom anderer Arten wie Affen und Schimpansen. Diese Entdeckung legt nahe, dass die Infektion und weitere DNA-Veränderung vor mindestens 43 Millionen Jahren stattgefunden hat.

Die Forscher stellten fest, dass mehr Informationen über alte Viren und ihre Auswirkungen auf das menschliche Genom Einblicke in die Nuancen des Verhaltens moderner Viren geben werden, die noch unbekannt sind.

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