In einer neuen Studie haben Anthropologen die Saqqaq-Ernährung und die Ernährung anderer Bevölkerungsgruppen genauer unter die Lupe genommen
Saqqaq ist eine der alten Paläo-Eskimo-Kulturen.Grönland, das von etwa 2500 bis 800 v. Der Name der Kultur stammt von dem gleichnamigen Dorf, in dessen Nähe sich die ursprünglichen archäologischen Ausgrabungen befanden. Die Saqqaq-Kultur ist die älteste der Wissenschaft bekannte Kultur in Südgrönland.
Nuuk, Grönland. Foto: Unsplash/CC0 Public Domain
Wissenschaftler, die sich häufig mit der Geschichte Grönlands befassenfragte sich, wie die frühen Menschen in einem so kalten Klima überleben konnten. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass es vier Hauptmigrationen nach Grönland gab: die Saqqaq, die Dorset, die Norweger und die Thule – nur die Thule wurden ständige Bewohner. Die erste Gruppe, das Volk der Saqqaq, kam vor etwa 4.500 Jahren an und blieb in Grönland, bis sie 1.700 Jahre später durch einen Kälteeinbruch vertrieben wurden. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass sie Fische, Robben und vielleicht sogar einige Walarten fraßen, obwohl sie nur über begrenzte Werkzeuge zum Jagen, Fangen und Kochen der riesigen Kadaver verfügten.
Nach der Untersuchung von etwa 2.500 Knochenfragmenten haben Archäologenhaben 42 Arten von Lebewesen identifiziert, die von frühen Menschen gefressen wurden, von denen viele Wissenschaftler überraschten. So haben Experten die DNA einer ausgestorbenen Rentierart entdeckt, die viel kleiner war als die heute in Grönland lebenden Rentiere. Sie fanden auch Hinweise auf mehrere Walarten: Finnwale, Pottwale, Narwale und Grönlandwale. Grönlandwale kamen sehr häufig vor, was nach Ansicht der Forscher sinnvoll ist, da sie relativ leicht zu töten sind. Insgesamt fanden die Forscher Hinweise auf 20 Säugetierarten, neun Fischarten (darunter überraschend viele recht kleine, was auf die Verwendung von Netzen schließen lässt) und 13 Vogelarten.
DNA-Daten verraten mehr als nur TypenKreaturen, die von alten Menschen gefangen und gefressen wurden, stellen die Forscher fest, werfen aber auch Licht auf das technische Know-how der alten Jäger.
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