Apple wird die Installation von Anwendungen von Drittanbietern auf dem iPhone und iPad erlauben

Einer der Hauptfaktoren, die Android-Nutzer davon abhalten, auf iOS-Geräte umzusteigen, ist die geschlossene Natur

Das auffälligste Beispiel dafür ist insbesondere die Unfähigkeit, Anwendungen von Drittanbietern auf iPhones und iPads zu installieren, sowie negative Erfahrungenwas die russischen iPhone-Nutzer in diesem Jahr voll zu spüren bekamen.Doch schon bald könnten die Staudenmauern des "Apfelgartens" des App Stores endgültig einstürzen.Laut Bloomberg bereitet sich Apple darauf vor, die Installation von Apps aus Drittquellen zu erlauben.

Der Grund dafür war das NeueEU-Recht verpflichtet Plattformunternehmen, ihre Plattformen für Drittunternehmen und Entwickler zu öffnen. Die Nichteinhaltung des Gesetzes wird mit einer saftigen Strafe von 20 % des weltweiten Umsatzes geahndet, was im Fall von Apple etwa 80 Milliarden US-Dollar pro Jahr ausmachen wird. Vermutlich werden zunächst Beschränkungen für iPhone und iPad für den europäischen Markt aufgehoben, aber wenn andere Länder ein ähnliches Gesetz verabschieden, wird Apple gezwungen sein, diese Praxis universell zu machen. In den USA wird übrigens bereits über ein ähnliches Gesetz diskutiert.

Quellen in der Nähe von Apple berichten über aktive AktivitätenArbeit an der Entdeckung von „Schlüsselelementen von Apple-Plattformen“, für deren Umsetzung ein erheblicher Teil der Ressourcen aufgewendet wurde. Zuvor hatte die Europäische Union Apple auch dazu verpflichtet, auf den veralteten Lightning-Anschluss zu verzichten, wodurch das iPhone 15 nächstes Jahr einen universellen USB-C-Anschluss erhalten könnte.

    © Vladimir Kovalev.

    Quelle: bloomberg.com