Apples neuer Plan, die Produktion aus China zurückzuziehen: Gründe und Zeitpunkt

Globalisierungsketten in der globalen Halbleiterindustrie brechen immer weiter zusammen und verändern sich. Monat

Zuvor hatten die USA beschlossen, die Halbleiterindustrie zu stärkenSanktionen gegen China verhängt, und Apple diversifiziert derweil weiter und zieht seine Produktion schrittweise aus dem Gebiet des Reichs der Mitte zurück, um politische und wirtschaftliche Risiken zu verringern. Die Einzelheiten dieses Prozesses wurden heute vom renommierten Analysten Ming-Chi Kuo mitgeteilt. Er sagte, der Apfelriese verstärke seine Bemühungen, sein Montagegeschäft in China einzuschränken. Der Plan sieht insbesondere den Aufbau einer Zusammenarbeit zwischen Pegatron oder Wistron mit der indischen Tata-Gruppe vor, deren Produkte (80 %) derzeit überwiegend auf dem indischen Inlandsmarkt verbleiben. Das Ergebnis wird ein Anstieg des Anteils nicht-chinesischer iPhone-Produktion sein.

Eine weitere Herausforderung für Apple wird die Übertragung seinMacBooks, die derzeit zu 100 % in China hergestellt werden. Thailand gilt als wichtigster nicht-chinesischer Produktionsstandort für das MacBook. Mittelfristig (3-5 Jahre) ist geplant, den US-Markt (25-30% des weltweiten Angebots) vollständig auf Apple-Geräte zu verlagern, die außerhalb Chinas hergestellt werden. Schließlich sollen langfristig nicht-chinesische Märkte mit außerhalb Chinas hergestellten Geräten beliefert werden, während der Bedarf der chinesischen Verbraucher durch die verbleibenden Kleinproduktionen im Reich der Mitte gedeckt wird.

    © Vladimir Kovalev.

    Quelle: twitter.com