Archäologischer Roboter taucht 1.000 Meter unter Wasser, um versunkenes Schiff zu inspizieren

Wissenschaftler der Stanford University haben einen Unterwasserarchäologieroboter entwickelt: OceanOneK. Sein oberer Teil

Die Form ist humanoid, und die Rückseite sieht aus wie eine Industriemaschine mit acht multidirektionalen Motoren. Sie ermöglichen OceanOneK ein vorsichtiges Manövrieren unter Wasser in einer Rekordtiefe von 1.000 Metern.

Haptisches oder Touch-Feedback-SystemRoboter und stereoskopisches Sehen schaffen ein unglaublich realistisches Erlebnis, sagen Wissenschaftler, die bereits die Fähigkeiten von OceanOneK genutzt haben. „Es fühlt sich an, als wäre man tief unter Wasser, nicht an Bord eines Schiffes, in einem Kontrollzentrum“, sagte Osama Khatib, Robotikspezialist an der Stanford University, in einem Interview mit der Universitätszeitung. Als der Ingenieur durch die Augen des Roboters OceanOneK blickte und mit mechanischen Händen das versunkene Crispy-Schiff befühlte, spürte er sogar den Widerstand des Wassers.

Foto: DRASSM, Gedeon, Stanford University

OceanOne, der Vorgänger von OceanOneK, wurde für entwickeltTauchtiefe von nicht mehr als 200 Metern. Um das Modell zu modernisieren, statteten die Forscher den Rumpf mit einem speziellen Schaum aus Glasmikrokugeln aus, der für Auftrieb sorgt und gleichzeitig einem enormen Druck in 1 km Tiefe standhält. Es ist 100-mal mehr als üblich. Darüber hinaus sind die Arme des Roboters mit Öl gefüllt und verfügen über einen Federmechanismus, der ihn als Reaktion auf äußeren Druck zusammendrückt, um eine Zerstörung zu verhindern und die Elektronik abzufedern.

Die Ingenieure haben auch viele winzige Komponenten im gesamten Gehäuse des OceanOne aktualisiert, um die Menge an komprimierbarer Luft in seinen einzelnen Teilen zu minimieren und den Roboter so kompakt wie möglich zu halten.

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