Eine ungewöhnliche Entdeckung machte ein Biologe aus Jerusalem in einem der Kibbuzim im Süden Israels. Anstelle des Sandes
Die Forscher stellen fest, dass dies nicht das erste Mal istwenn die Überreste eines alten Elefanten an diesem Ort gefunden werden. Das neue Artefakt zeichnet sich jedoch durch seine gigantischen Abmessungen aus: 2,6 m Länge und etwa 20 cm Durchmesser. Außerdem ist es fast vollständig erhalten.
Stoßzahn-Ausgrabungen. Foto: Yoli Schwartz, Israelische Altertumsbehörde
Der Stoßzahn ist noch nicht vollständig entfernt, alsoArchäologen wissen nicht, zu welcher Art der Elefant gehörte. Wissenschaftler glauben jedoch, dass es sich um einen Waldelefanten mit geraden Stoßzähnen (Palaeoloxodon antiquus) handeln könnte. Diese Art bewohnte einst das Territorium Europas und Westasiens und diente den ersten Hominiden (menschlichen Vorfahren) als Nahrung. Das Wachstum dieser Waldtiere überstieg 4 m und das Gewicht erreichte 15 Tonnen.
Forscher glauben, dass diese Elefanten zwischen 800 undVor 400.000 Jahren lebten sie in der Levante – einem Gebiet an der Ostküste des Mittelmeers. In der Vergangenheit bewohnten verschiedene Elefantenarten das gesamte Territorium Afrikas, Eurasiens und Nordamerikas, aber nur wenige Arten haben bis heute überlebt. Einer der Faktoren, die zum Bevölkerungsrückgang beitrugen, war die Jagd.
Die Forscher vermuten, dass der Elefant, der einen riesigen Stoßzahn hatte, auch zur Beute des Homo Erectus werden könnte, dessen Stämme damals das Territorium der Levante bewohnten.
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Auf dem Cover: eine rekonstruierte Erscheinung eines Waldelefanten mit geraden Stoßzähnen. Bild: Apotea, CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons