Nach Angaben von Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) durchsucht ein Metalldetektor das antike
Der Schatz enthält über 150 Gegenstände, darunterabsichtlich gebogene Waffen - 40 Speerspitzen, Schwerter und Schildfragmente. Archäologen fanden auch verschiedene Werkzeuge, Gürtelhaken, Pferdeausrüstung, drei Silbermünzen, Bronzeschmuck und eine Fibel, sagte Manuel Sailer, Archäologe am LWL, gegenüber Live Science.
Dieses Arsenal ist das größte in Nordrhein-Westfalen.
Darüber hinaus gibt die beschädigte Waffe, die das alte Volk absichtlich durch Biegen zerstört hat, Wissenschaftlern neue Hinweise auf die Riten der siegreichen Krieger der Eisenzeit.
Foto: LWL-Archäologie für Westfalen / Hermann Menne
Foto: LWL-Archäologie für Westfalen / Hermann Menne
Foto: LWL-Archäologie für Westfalen / Hermann Menne
Die Eisenzeit begann in Deutschland und im übrigen Europaam Ende der Bronzezeit, als das neue Metall zum Material der Wahl für die Herstellung von Waffen, landwirtschaftlichen Geräten und anderen Gebrauchsgegenständen wurde. Die frühe Eisenzeit in Deutschland dauerte von etwa 800 bis 45 v. Chr. Darauf folgte die Späteisenzeit, die bis etwa 1 v. Chr. andauerte, als die Römer die Region eroberten.
Die Ausgrabungsstätte - eine ehemalige Festung auf einem Hügel - wareine Art erhabene Festung aus Stein, Ton oder anderen lokalen Materialien. Solche Gebäude dienten als kleine Befestigungsanlagen vor dem Einmarsch von Feinden. In der neuen Arbeit haben die Forscher einen neuen Ansatz zur Erkennung von Eisenartefakten gewählt, die sich unter dem Erdboden verstecken - mithilfe von Metalldetektoren. Eine genaue Datierung der Funde ist nicht möglich, aber das umgebende Material legt nahe, dass die Artefakte auf 300–1 v. Chr. Zurückgehen.
Über einen möglichen Schatz in der Siedlung der EisenzeitForscher wissen seit Jahrzehnten. In den 1950er Jahren, als Arbeiter an der Stelle der Siedlung einen Pavillon bauten, entdeckten sie versehentlich zwei Schwerter und Speerspitzen. In diesem Fall wurden die Schwerter gebogen und ihre Spitzen absichtlich deformiert. Aber erst 2013 führten Archäologen umfangreichere Ausgrabungen auf dem Gelände durch, um den vollständigen Kontext der Archäologie auf dem Gelände aufzudecken. Von 2018 bis 2020 suchten Wissenschaftler auf der Website nach zusätzlichen Metallartefakten.
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