Die Partikel, mit denen die Forscher eine künstliche Gehirnzelle simulierten, nutzten geladene Zellen
Die Forscher erklärten, dass moderneComputer können unglaubliche Dinge tun, aber diese Rechenleistung ist energieintensiv. Im Gegensatz dazu ist das menschliche Gehirn effizient: Es verbraucht eine winzige Menge Energie, um es den ganzen Tag lang zu erledigen. Die Gründe für diese Effizienz sind nicht ganz klar, aber Wissenschaftler haben versucht, den Computer eher wie ein Gehirn zu machen. Wissenschaftler versuchen, die biologischen Mechanismen des Gehirns nachzubilden, indem sie die Kraft von Ionen nutzen, geladenen Teilchen, auf die das Gehirn angewiesen ist, um Elektrizität zu erzeugen.
In einer neuen Studie haben Wissenschaftler des Nationaldas Zentrum für wissenschaftliche Forschung in Paris (Frankreich) erstellte ein Computermodell künstlicher Neuronen, das dieselben elektrischen Signale erzeugen kann, die Neuronen verwenden, um Informationen im Gehirn zu übertragen; Indem sie Ionen durch dünne Wasserstrahlen schickten, die echte Ionenkanäle nachahmen, konnten die Forscher diese elektrischen Stöße erzeugen. Und jetzt haben sie sogar ein physisches Modell erstellt, das diese Kanäle enthält.

Forscher stellen ersten vom Gehirn inspirierten neuromorphen Chip vor
So ist es den Forschern gelungenein System, das den Prozess der Erzeugung von Aktionspotentialen („Spikes“) simuliert – Sprünge in der elektrischen Aktivität, die von Neuronen erzeugt werden und die Grundlage der Gehirnaktivität bilden. Um ein Aktionspotential zu erzeugen, beginnt das Neuron, mehr positive Ionen auszusenden, die von den negativen Ionen im Inneren der Zelle angezogen werden.
Elektrisches Potenzial oder Spannung überdie Zellmembran, bewirkt, dass sich die "Zelltüren" öffnen, was die Ladung weiter erhöht, bis die Zelle ihren Höhepunkt erreicht und nach wenigen Millisekunden wieder normalisiert wird. Das Signal wird dann an andere Zellen weitergegeben, sodass Informationen durch das Gehirn wandern können. Im vorläufigen Modell zeichneten die Forscher auch einen Anschein von Gedächtnis auf – die Fähigkeit, Informationen für kurze Zeit zu behalten.
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