Astronomen sagten zuerst einen Kometenausbruch voraus: "Es war wie eine Champagnerexplosion"

Kürzlich beobachteten Astronomen den Ausbruch eines bizarren vulkanischen Kometen. Sie explodierte wie „jemand da drin“.

 eine Champagnerflasche geöffnet,der wie Sekt Gas und Eis über das Sonnensystem versprühte“, berichtet Spaceweather.com. Dieser Ausbruch begeisterte Wissenschaftler: Sie sagten ihn im Voraus voraus.

Breite des fliegenden Kometen 29P/Schwassmann —Wachmana1 (29P) ist 60 km groß und umkreist die Sonne in etwa 14,9 Jahren. Zusätzlich zu seinem vulkanischen Ursprung hat 29P eine für einen Kometen ungewöhnlich kreisförmige Umlaufbahn und dreht sich viel langsamer als erwartet. Es ist einer von etwa 100 Kometen, die als „Zentauren“ bekannt sind. Sie „fielen“ aus dem Kuipergürtel – einem Ring aus eisigen Kometen, die sich hinter Neptun versteckten – in eine engere Umlaufbahn um die Sonne näher am Jupiter.

Im Gegensatz zu Vulkanen auf der Erde29P schleudert heißes Magma und Asche aus dem Erdmantel, während 29P extrem kalte Gase und Eis aus dem ultrakalten Inneren ausstößt. Diese ungewöhnliche Art vulkanischer Aktivität wird als Kryovulkanismus oder „kalter Vulkanismus“ bezeichnet.

Am 2. April Wissenschaftler aus GroßbritannienDie Astronomical Association (BAA) beobachtete einen starken Anstieg der 29P-Helligkeit, der durch die Reflexion von Licht von kürzlich ausgestoßenem Gas und Eis oder Kryomagma in der Koma des Kometen – der Gaswolke, die den Kern des Kometen umgibt – verursacht wurde. Der Ausbruch war wahrscheinlich ziemlich bedeutsam, wenn man bedenkt, dass die Koma den Kern um mehr als das Zehnfache in den Schatten stellte, berichtet Spaceweather.com.

29P ist einer der vulkanisch aktivsten Kometenim Sonnensystem, und Forscher haben es bereits hunderte Male explodieren sehen. Im November 2022 gab es ein solches Ereignis. Infolgedessen fielen mehr als eine Million Tonnen Kryomagma in den Weltraum, doch Wissenschaftler konnten dies nicht vorhersagen.

Ungefähr kreisförmige Umlaufbahn von 29P (weiß) um die Sonne. Bildquelle: NASA/JPL Small Body Database

Am 1. April britische AstronomenDie British Astronomical Association stellte fest, dass das Licht, das den Kern des Kometen umgab, „besonders schwach“ sei, schrieben die Wissenschaftler. Dies war ein Zeichen dafür, dass weniger Gas als üblich aus der äußeren Kruste des Kometen austrat. Das bedeutet, dass der Druck im Kometeninneren mit zunehmender Geschwindigkeit zunahm. Dies machte einen Ausbruch „sehr wahrscheinlich“.

Der jüngste Ausbruch ist ein Beweis dafür, dass 29P-Ausbrüche im Voraus vorhergesagt werden können, was Forschern dabei helfen wird, solche Ereignisse in Zukunft detaillierter zu untersuchen.

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Titelbild: Infrarotbild von Koma und Schweif des Kometen 29P nach dem Ausbruch am 8. Dezember 2003.
Bild mit freundlicher Genehmigung von NASA/Spitzer Space Telescope

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