Astronomen gehen seit langem davon aus, dass die Milliarden Galaxien in unserem Universum durch einen riesigen Kosmos miteinander verbunden sind

Quasare sind eine Klasse astronomischer Objekte,Er ist einer der hellsten (in absoluten Zahlen) im sichtbaren Universum. Nach modernen Konzepten sind Quasare aktive galaktische Kerne im Anfangsstadium der Entwicklung, in denen ein supermassereiches Schwarzes Loch umgebende Materie absorbiert und eine Akkretionsscheibe bildet. Es ist die Strahlungsquelle, die extrem stark ist (manchmal zehn- oder hundertmal größer als die Gesamtleistung aller Sterne in Galaxien wie unserer).
Kürzlich konnten Astronomen erstmals einen kleinen Teil des kosmischen Netzes ohne Quasare sehen. Sie konzentrierten sichVLT auf einem Teil des Hubble Superdeep Field für 140 Stunden (über sechs Nächte von August 2018 bis Januar 2019).
NASA, ESA, P. Oesch (Universität Genf) und M. Montes (Universität New South Wales)
Verwenden des Multi Unit Spectroscopic Explorer(MUSE) konnten Forscher Licht von Gruppen von Sternen und Galaxien einfangen, die von den Gasfilamenten des kosmischen Netzes gestreut wurden. Dieses Licht entstand ungefähr 2 Milliarden Jahre nach dem Urknall.
Beobachtungen haben gezeigt, dass möglicherweise mehrDie Hälfte des gestreuten Lichts stammt nicht von großen hell emittierenden Quellen, sondern von einer großen Anzahl bisher unentdeckter Galaxien mit sehr geringer Leuchtkraft. Dies bedeutet, dass sie zu dunkel sind, um einzeln beobachtet zu werden.
Die Ergebnisse stützen die Hypothese, dass das junge Universum aus einer großen Anzahl kleiner Gruppen neu gebildeter Sterne bestand.
Bild etwa zwei Milliarden Jahre späternach dem Urknall im Sternbild Fornax. Jeder Lichtpunkt — Es ist eine ganze Galaxie. Blue Cosmic Web Silk wurde mit MUSE entdeckt. Das Gas erstreckt sich über eine Entfernung von 15 Millionen Lichtjahren. Dies ist etwa 150-mal größer als die Milchstraße. Bildnachweis: ESO/NASA/Roland Bacon et al.
„MUSE-Beobachtungen liefern uns nicht nur eine vollständige Kartekosmisches Netz, sondern liefern auch neue Beweise für die Existenz extrem kleiner Galaxien, die im frühen Universum eine so wichtige Rolle spielten. – schließt Co-Autor der Arbeit, Michael Maceda vom Observatorium Leiden.
In Zukunft wollen Astronomen mehr abbildengroße Fragmente des kosmischen Netzes. Zu diesem Zweck arbeiten sie bereits an der Verbesserung des MUSE-Instruments, um das Zwei- bis Vierfache des Sichtfelds bereitzustellen.
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Sehr großes Teleskop (VLT, rus. Sehr großes Teleskop)
Hubble Ultra-Deep Field (HUDF) - BildEine kleine Region des Weltraums, zusammengestellt aus Daten, die vom Hubble-Weltraumteleskop vom 24. September 2003 bis 16. Januar 2004 erfasst wurden. Das Bild ist eine Kombination aus Einzelbildern, die mit der Advanced Survey Camera, der Nahinfrarotkamera und dem Multi-Object Spectrometer aufgenommen wurden und bei einer kombinierten Belichtung von fast einer Million Sekunden (11,3 Tage) aufgenommen wurden. Für die Vermessung wurde ein Bereich des Himmels mit einer geringen Dichte heller Sterne in der nahen Zone ausgewählt, der es ermöglichte, weiter entfernte und dunklere Objekte besser zu sehen. Das Bild deckt einen Bereich des Himmels mit einem Durchmesser von etwas mehr als 3 Bogenminuten in der Konstellation Fornax ab, die ungefähr 1 / 13.000.000 der gesamten Fläche des Himmels ausmacht und ungefähr 10.000 Galaxien enthält. Das Bild ist so ausgerichtet, dass die obere linke Ecke auf der Himmelskugel nach Norden zeigt.
Kosmisches Netz - Fäden dunkler Materie inintergalaktischer Raum und die von ihnen gebildete Struktur. Entlang dieser Fäden konzentriert sich auch "gewöhnliche" Materie. Die Existenz des kosmischen Netzes wurde theoretisch vorhergesagt und später mindestens zweimal beobachtet.