Astronomen haben ein neues System eines Pulsars entdeckt, der einen Begleitstern in der Milchstraße verschlingt. Einzigartigkeit
Forscher verwendeten dazu einen neuen AnsatzEntdeckung eines Sternensystems. Normalerweise werden doppelte schwarze Witwen durch Gamma- und Röntgenemissionen des zentralen Pulsars gefunden. Für ihre Entdeckung nutzten die Forscher jedoch sichtbares Licht: Ein Flare des Begleitsterns des Systems half bei der Entdeckung von ZTF J1406+1222.
Wissenschaftler haben vorgeschlagen, dass die TagesseiteEin Begleitstern – der dem Pulsar zugewandte – kann aufgrund der konstanten hochenergetischen Strahlung, die er vom Pulsar erhält, um ein Vielfaches heißer sein als seine Nachtseite. Aus dieser Hypothese folgt, dass sich die Helligkeit des Begleitsterns bei seitlicher Betrachtung ständig und stark ändern wird.
Für ihre Forschung verwendeten Astronomenoptische Daten von der Zwicky Transient Facility, einem Observatorium in Kalifornien, das Weitwinkelbilder des Nachthimmels aufnimmt. Wissenschaftler untersuchten die Helligkeit der Sterne in den Bildern und suchten nach plötzlichen Veränderungen, die zehnmal oder öfter innerhalb kurzer Zeit (einer Stunde oder weniger) auftraten.
Mit dieser Methode gelang es den ForschernEntdecke zwölf bekannte binäre Schwarze Witwen. Diese Beobachtungen bestätigten die Richtigkeit der Hypothese. Danach entdeckten Wissenschaftler einen Stern, dessen Helligkeit sich alle 62 Minuten 13 Mal änderte, was darauf hinweist, dass er wahrscheinlich Teil eines neuen Doppelsternsystems war.
Die Forscher analysierten die Daten des TeleskopsGaia und stellte fest, dass dem Doppelstern ein weiterer entfernter Stern folgte. Nach ihren Berechnungen umkreist dieser dritte Stern alle 10.000 Jahre das innere Doppelsystem.
Die Forscher stellen fest, dass sie dies noch nicht getan habengelang es, die Gamma- oder Röntgenemission eines Pulsars in einem Doppelsternsystem direkt nachzuweisen. Daher ist es noch nicht möglich, das System schwarzen Witwen eindeutig zuzuordnen.
Das einzige, was wir sicher wissen, ist dasWir sehen einen Stern, dessen Tagseite viel heißer ist als die Nachtseite und der sich alle 62 Minuten um etwas dreht. Alles scheint darauf hinzudeuten, dass es sich um eine doppelte Schwarze Witwe handelt. Aber es gibt ein paar seltsame Dinge daran, also ist es vielleicht etwas völlig Neues.
Kevin Burge, Forschungsleiter am MIT
Das Team plant, das neue System weiter zu beobachten und mit der optischen Methode nach weiteren Neutronensternen und Schwarzen Witwen am Himmel zu suchen.
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