Forscher des Instituts für Astronomie und Astrophysik in Deutschland fanden Beweise dafür
Frühere Studien legten dies naheEin seltsamer Stern sollte einem Neutronenstern sehr ähnlich sein, aber aufgrund des Zerfalls subatomarer Teilchen einen viel größeren Anteil an seltsamen Quarks als normal aufweisen. Der Theorie zufolge sollten seltsame Sterne zu gleichen Teilen seltsame Up- und Down-Quarks aufweisen.
Das Strange Quark oder S-Quark ist eine Art ElementarquarkTeilchen, eines der sechs bekannten Quarks. Das drittgrößte aller leichten Quarks. Seltsame Quarks sind Teil einiger Hadronen. Hadronen, die seltsame Quarks enthalten, werden seltsame Teilchen genannt.
Jetzt gilt HESS J1731-347 als Neutronein Stern, aber das ist seltsam, weil seine Masse geringer ist als die der Sonne. Die Theorie besagt, dass Neutronensterne nicht die 1,1-fache Masse der Sonne haben können. Infolgedessen fragten sich einige in der Astronautengemeinschaft, ob HESS J1731-347 seltsam sein könnte.
Zustandsvorhersagegleichung und Beobachtungsbeschränkungen als Funktion des Radius und der Masse eines kompakten Sterns.
Bildnachweis: Nature Astronomy (2022), DOI: 10.1038/s41550-022-01800-1
Um das herauszufinden, nutzten die Forscherein neuer Ansatz zur Messung seiner Entfernung. Sie nutzten Daten aus der Gaia-Kartierungsstudie sowie neue Informationen über den nächstgelegenen Stern, um dessen Entfernung von der Erde neu zu berechnen. Es stellte sich heraus, dass HESS J1731-347 viel näher ist als bisher angenommen. Diese Entdeckung erforderte eine Neuberechnung seiner Größe und Masse.
Gaia - Weltraumteleskop mit optischer ReichweiteEuropäische Weltraumorganisation, Nachfolger des Hipparcos-Projekts. Die Hauptaufgabe des Teleskops besteht darin, eine detaillierte Karte der Verteilung der Sterne in der Milchstraße zu erstellen. Es wurde am 19. Dezember 2013 in die Umlaufbahn gebracht.
Es stellte sich heraus, dass der Radius des Sterns 10,4 km beträgt,und die Masse beträgt nur 0,77 Sonnen. Dies hat zu Fragen geführt, ob er noch als Neutronenstern betrachtet werden kann. Forscher vermuten, dass sie nicht nur exotisch ist, sondern möglicherweise auch als seltsam gilt.
Weiter lesen:
Starlink-Signal gehackt, um als Alternative zu GPS verwendet zu werden
"Hubble" blickte in das "Schlüsselloch" des Universums
Die NASA enthüllte den Ursprung von Haumea – dem mysteriösesten Planeten im Sonnensystem
Auf dem Cover:Künstleridee eines Neutronensterns. Die winzige Größe und extreme Dichte des Sterns sorgen für eine unglaublich starke Schwerkraft auf seiner Oberfläche. In der Abbildung sieht der Raum um den Neutronenstern also gekrümmt aus. Bild von Raphael.concorde/ Daniel Molybdenum/ NASA/ Wikimedia Commons