Astronomen haben einen neuen Planetentyp identifiziert, auf dem Leben existieren könnte

Außerirdische, falls es sie gibt, bewohnen höchstwahrscheinlich felsige Planeten wie unseren, aber neue

Untersuchungen deuten auf eine völlig neue Art bewohnbarer Welt hin – einer, der kaum wie die Erde aussieht.

Die Erde ist die einzige bekannteein funktionales Modell einer lebenswerten Welt. Daher ist es sinnvoll, dass Astrobiologen hoffen, Beweise für die Existenz von Außerirdischen auf felsigen Exoplaneten zu finden, die der Erde ähnlich sind. Tatsächlich machen die Größe unseres Planeten, seine chemische Zusammensetzung, Temperatur und Position im Sonnensystem ihn günstig für das Leben, zumindest für das Leben, wie wir es kennen.

Aber wie neue Studien zeigen,im Astrophysical Journal veröffentlicht wurde, könnte auch eine völlig neue Klasse von Planeten, die Hycean-Welten genannt werden, bewohnbar sein. Diese Art von Planeten existiert nicht in unserem Sonnensystem, aber es gibt einige davon in der Galaxie. Im Grunde wäre dies das, was man erwarten würde, wenn die Erde und Neptun ein Kind hätten: Die hyperozeanischen Planeten sind groß und sehr warm, ihre Atmosphären sind mit Wasserstoff gefüllt und sie sind von einem riesigen planetarischen Ozean bedeckt.

Die neue Arbeit stellt die Theorie auf, dassRiesenplaneten potenziell bewohnbar sind und dass mikrobielles Leben oder noch komplexere Lebensformen in ihren Ozeanen existieren können. Darüber hinaus haben Forscher um Nikku Madhusudhan vom Cambridge Institute of Astronomy eine Reihe von Biosignaturen vorgeschlagen, nach denen Astronomen beim Studium dieser Welten suchen sollten, sowie eine Liste vielversprechender Riesenkandidaten, die aus kosmologischer Sicht in der Nähe sind.

Ein glückliches Merkmal der Gytsean-Weltenist, dass sie in einer größeren bewohnbaren Zone existieren, als wir es gewohnt sind. Es ist auch als Goldlöckchen-Zone bekannt und ein Band innerhalb eines Sternensystems, in dem flüssiges Wasser auf der Oberfläche von Planeten existieren kann. Ein Forscherteam hat 11 mögliche Welten identifiziert, die nahegelegene Sterne umkreisen – es sind alles Rote Zwerge – die als vielversprechende Ziele für die Suche nach Biosignaturen gelten.

Quelle: Weltraum

Illustrationen: Amanda Smith, Nikku Madhusudhan

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