Die National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine haben den Decadal Review of Astronomy and Astrophysics veröffentlicht.
Im Astro2020-Bericht empfehlen Experten das Bauenein neues massives Teleskop mit vorläufigen Kosten von 11 Milliarden US-Dollar, das im optischen, infraroten und ultravioletten Bereich arbeiten wird und es ihm ermöglichen wird, dunkle Materie, potenziell bewohnbare Exoplaneten, Neutronensterne und andere Weltraumobjekte und -phänomene zu untersuchen.
Das neue „Große Observatorium“ wird teilweise eröffnetals Ersatz für das Hubble-Weltraumteleskop, das sich allmählich dem Ende seiner Nutzungsdauer nähert. Es wird Erkenntnisse aus der Habitable Exoplanet Observatory (HabEx)-Mission und der Large Ultraviolet Optical Infrarot Surveyor (LUVOIR)-Mission der NASA nutzen. Laut den Wissenschaftlern, die das Projekt vorgeschlagen haben, wird das Observatorium wirklich groß sein, was es dem Teleskop ermöglichen wird, entfernte Planeten zu beobachten.
Das Hubble-Teleskop wurde 1990 ins Leben gerufenund seitdem hat er mehr als 1,5 Millionen Beobachtungen gemacht. Aufgrund einer Fehlfunktion der Leistungssteuereinheit des Teleskops im Juni wurde jedoch der gesamte Betrieb für fast einen Monat eingestellt. Es war die jüngste Erinnerung daran, dass die alternde Ausrüstung des Teleskops bereits in diesem Jahrzehnt ausfallen könnte. Aus diesem Grund stehen ehrgeizige neue Projekte wie das James Webb Telescope und das Great Observatory entweder kurz vor dem Start oder werden als Ersatz für das legendäre Hubble-Teleskop vorgeschlagen.
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