Ein Astrophysiker fand heraus, wie man mit einem Haloskop nach Axionen sucht

Nicolo Crescini, der am Néel-Institut arbeitet, hat eine neue Methode zur Suche nach einer Art dunkler Materie entwickelt:

axions, der in seinem ehemaligen italienischen Labor arbeitet. Seine Methode basiert auf der Suche nach Verbindungen zwischen Axionen und Elektronen, während die meisten Experimente auf der Suche nach Verbindungen mit Photonen basieren.

Die von Kreschini vorgeschlagene Technik beinhaltetPlatzierung einer Probe aus magnetischem Material in einer sehr gut kontrollierten Umgebung bei einer Temperatur nahe dem absoluten Nullpunkt und Überwachung auf anomale Magnetisierungsänderungen, die auf Axionaktivität hinweisen können. Das System ist eine Art Magnetometer, das als Haloskop bekannt ist.

Dieses Experiment namens QUAX (kurz fürQuaerere Axions, wobei quaerere lateinisch für "suchen" ist, ist noch nicht empfindlich genug, um Axionen zu erkennen. „Es muss vergrößert und mit empfindlicheren Sensoren verwendet werden“, sagt Crescini. „Diese Studie hat aber auch praktische Anwendungen: Wir haben eine modifizierte Version patentieren lassen, die als kommerzielles Magnetometer verwendet werden kann.“

Axionen sind hypothetische Teilchen, diewurden in den 1970er Jahren eingeführt, um eine Lücke im Standardmodell der Teilchenphysik zu schließen, nämlich das starke CP-Problem. „Das Studium von Axionen ist eine gute Möglichkeit, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – dunkle Materie und ein starkes CP-Problem – mit einem Schuss, einem Axion“, sagt Crescini.

Weiter lesen:

Nach zehnjähriger Arbeit stellten Wissenschaftler das Standardmodell der Physik in Frage

MIT entwickelt eine stationäre Wärmekraftmaschine, die Turbinen übertrifft

Startup hat winzige Roboter geschaffen, die im menschlichen Gehirn arbeiten