Astrophysiker finden Spuren der frühesten Sterne im Universum

Mit dem Gemini-North-Teleskop haben Forscher ungewöhnliche Materialien in einem der Quasare (dem supermassereichen

Chemische Analysen der Materie, die dieses Schwarze Loch umgibt, haben gezeigt, dass esdie Überreste der ersten Sterne im Universum sein.

Forscher glauben, dass die allerersten Sterneentstand im Universum, als es nur 100 Millionen Jahre alt war. Wissenschaftler nennen diese Sterne genetische Population III. Es wird angenommen, dass sie sehr massiv waren, schnell starben und bis heute nicht überleben konnten. Aufgrund des Fehlens von Kohlenstoff in solchen Sternen könnte nur der Proton-Proton-Kernzyklus stattfinden, der ultrahohe Temperaturen erfordert.

Künstlerische Darstellung eines Quasars, umgeben von Überresten antiker Sterne. Bild: NOIRLab/NSF/AURA/J. da Silva / Raummaschine

Forscher glauben, dass sie infolge einer Supernova-Explosion, die den Lebenszyklus solcher Sterne beendete, auseinandergerissen wurden und den Raum um sie herum mit schweren Elementen übersäten.

Das berichten Forscher in einer neuen StudieNachweis einer anomalen Häufigkeit schwerer Elemente in der Gaswolke, die den Quasar J1342+0928 umgibt. Unter Verwendung einer innovativen Methode zur Bestimmung der in den Wolken gefundenen chemischen Elemente bemerkten die Forscher eine sehr ungewöhnliche Zusammensetzung – das Material enthielt zehnmal mehr Eisen als Magnesium, verglichen mit dem Verhältnis dieser Elemente, die auf unserer Sonne gefunden werden.

Das halten die Forscher für am wahrscheinlichstenDie Erklärung für dieses auffällige Merkmal ist, dass das Material von einem Stern der ersten Generation zurückgelassen wurde, der als Paarinstabilitäts-Supernova explodierte. Diese erstaunlich mächtigen Versionen von Supernova-Explosionen wurden noch nie beobachtet, aber Simulationen zeigen, dass Riesensterne mit 150- bis 250-facher Sonnenmasse auf diese Weise enden.

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Auf dem Cover: eine künstlerische Illustration der Explosion eines supermassereichen Sterns. Bild: NOIRLab/NSF/AURA/J. da Silva / Raummaschine