Ein Team japanischer Wissenschaftler untersuchte, wie Mikrogravitationsbedingungen Skelettmuskeln schädigen können, die
Das Team untersuchte die neuromuskulären EigenschaftenAstronauten, die längere Zeit im Weltraum verbracht haben. Diese Muskeln befinden sich in der Wade und der Innenseite des Oberschenkels und sind für die Lastübertragung verantwortlich und helfen, eine aufrechte Position bei normaler Schwerkraft aufrechtzuerhalten. In der Schwerelosigkeit sind diese Muskeln „entlastet“, sie haben nichts zu tun, was zu einer allmählichen Atrophie ihrer Fasern und Nerven führt.
Die Autoren der Studie untersuchten, wie morphologische,Die funktionellen und metabolischen Eigenschaften des neuromuskulären Systems reagieren auf Gravitationsentladung in Schwerelosigkeit und niedrigerer Schwerkraft. Dazu führten sie Menschen- und Nagetiersimulationen durch und untersuchten, wie motorische Neuronensignale zwischen Skelettmuskel und zentralem Nervensystem neuromuskuläre Eigenschaften regulieren.
Ihre Analyse bestätigte, dass diese Signale spieleneine Schlüsselrolle bei der Regulation von Muskeleigenschaften und Gehirnaktivität. Sie reduzieren die strukturellen Einheiten der Muskeln, was zu einer Abnahme ihrer Entwicklung führt und zu Atrophie führt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Exposition gegenüber geringer Schwerkraft Muskeln und Nerven beeinträchtigt, was zu einer schlechten motorischen Kontrolle führt.
Diese Befunde stimmen mit den Symptomen übereinberichteten Astronauten nach ihrer Rückkehr zur Erde. Sie hatten trotz regelmäßiger körperlicher Aktivität an Bord der ISS Schwierigkeiten beim Gehen – mit Laufbändern, Heimtrainern und Widerstandstraining. Ihre Arbeit zeigte auch, dass zusätzliche Probleme auftreten könnten, wenn sich Astronauten sechs Monate oder länger in der Mikrogravitation befinden, beispielsweise während einer möglichen Reise zum Mars.
Die Forschung weist auch auf mögliche Lösungen hinProbleme. Sie empfehlen zunächst, den Plantarmuskel während des Trainings zu stimulieren, was durch langsames Laufen oder Gehen auf einem Laufband und Landung auf dem Fußrücken erfolgen kann. Das Hinzufügen von Schnüren für zusätzlichen Widerstand und periodisches passives Dehnen des Plantarmuskels verringert auch das Atrophierisiko. Diese Forschung kann eine wichtige Rolle bei der Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen für zukünftige Langzeit-Weltraumflüge spielen.
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