In einer neuen Studie haben Biologen einen interessanten Mechanismus der Selbstbestäubung bei der Pflanzenart Aristolochia microstoma beschrieben. Er
A. microstoma-Blüten sind halb im Boden vergraben (A) oder unsichtbar zwischen der Streu (B) oder Steinen (C, D). Credit: T. Rupp, B. Elschlegel, K. Rabich und andere
Einmal in einer Blüte, fangen Fliegen an, sich dort zu legenEier. Gleichzeitig geraten sie jedoch in die Falle der Pflanze, die sie nicht wegfliegen lässt. Um daraus herauszukommen, müssen Fliegen Pollen auf die Narbe des Stempels übertragen. Erst dann öffnet sich die Blüte und die Insekten gewinnen Freiheit.
4 bis 6% der blühenden Pflanzen verwenden„Täuschende Bestäubungsstrategie“: Sie nutzen Geruch und Farbe, um bestäubende Insekten anzulocken. Die täuschende Bestäubung ist bei vielen Orchideen üblich, hat sich aber auch bei anderen Pflanzen, einschließlich der Gattung Aristolochia, unabhängig entwickelt.
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