Die Amazonaswälder werden bis 2050 aufgrund von Abholzung und Bränden um 40 % schrumpfen

Für die Erstellung von Karten nutzten die Forscher Aufzeichnungen von 14.500 Pflanzen- und Wirbeltierarten

Artenvielfalt im Amazonasgebiet. Anschließend überlagerten die Autoren sie mit Daten, die vor 20 Jahren gesammelt wurden, um das tatsächliche Ausmaß der Schäden durch Brände und Holzeinschlag herauszufinden.

Sie stellten fest, dass es seit 2001 Brände gibtbetroffen von 103,5 Tausend km² bis 190.000 km² Territorium. Sie betrafen 95 % aller Pflanzen- und Tierarten und bis zu 85 % der bedrohten Arten. 

Im Jahr 2019 waren Brände von 4.000 km² bis 10.3.000 km² betroffen: Dies ist das destruktivste Jahr für die Biodiversität der Region.

Mittlerweile enthält der Amazonas etwa 40 % aller TropenWälder Dieses Gebiet ist für die Ökosysteme der Welt von großer Bedeutung: Es entfernt Kohlenstoff aus der Atmosphäre und spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Erdklimas. Dieses Gebiet beherbergt auch einen großen Teil der Artenvielfalt des Planeten: Eine von zehn aller bekannten Arten auf dem Planeten lebt dort.

Seit den 1960er Jahren hat der Amazonas etwa 20 % seiner Fläche verlorenWaldbedeckung durch Abholzung und Brände. Beide Prozesse gehen häufig Hand in Hand: Die Abholzung der Wälder erhöht die Wahrscheinlichkeit von Waldbränden.

Prognosen zufolge werden die Wälder des Amazonas bis 2050 21-40% ihres Territoriums verlieren, was laut den Autoren einen großen Einfluss auf die Biodiversität der Region haben wird.

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