Westwinde spielen sowohl lokal als auch global eine wichtige Rolle bei der Veränderung von Wetter und Klima.
Typischerweise weht der Westwind von West nach Ostdurch die mittleren Breiten der Erde. Wissenschaftler haben jedoch festgestellt, dass sich diese Winde in den letzten Jahrzehnten verändert haben und in Richtung der Pole wandern. Untersuchungen zeigen, dass dies auf den Klimawandel zurückzuführen ist.
Wissenschaftler diskutieren darüber, ob sich Westwinde in zukünftigen Erwärmungsszenarien weiterhin polwärts bewegen werden, wenn Temperaturen und Kohlendioxid (CO2) weiter ansteigen.
Eine neue Methode zur Verfolgung der alten westlichen GeschichteWinde sind ein indirekter Indikator dafür, was uns aufgrund der steigenden globalen Temperaturen erwartet. Hauptautor Lamont, Doktorand Jordan Abell, und seine Beraterin Gisela Winkler entwickelten eine Methode zur Anwendung der Paläoklimatologie – der Untersuchung vergangener Klimazonen – und fanden Beweise dafür, dass sich die atmosphärischen Zirkulationsmuster ändern, wenn sich das Klima erwärmt.
Staubablagerungen in den Weltmeeren enthalten Aufzeichnungenvergangene klimatische Bedingungen in ihren Schichten. Auf dieser Grundlage konnten Forscher die Natur der Winde rekonstruieren, die vor etwa drei bis fünf Millionen Jahren auf der Erde wehten.
Die Bewegung dieser Winde ist von großer Bedeutung fürSturmsysteme und Niederschlagsregime. Obwohl diese Studie nicht genau angibt, wo es regnen wird, bestätigt sie, dass sich das Muster von Wind und Niederschlag ändern wird, wenn sich das Klima erwärmt.
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