CERN stellt aufgrund höherer Preise für Microsoft-Produkte auf Open-Source-Software um

CERN ist das weltweit größte Kernenergielabor und liegt an der Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz.

Wissenschaftler des Vereins entdeckten W undEs entstanden Z-Bosonen, neue Elementarteilchen, das Higgs-Boson, Tetraquark und Pentaquark sowie die ersten Antimaterie-Atome. An dem Projekt sind 23 Länder beteiligt, die einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von rund 900 Millionen US-Dollar zahlen.

Bis März 2019 nutzte die OrganisationMicrosoft-Produkte und -Software zu einem reduzierten Preis von "Academic Institution". Nachdem das Technologieunternehmen den akademischen Status des CERN annulliert hatte, hätten sich die Kosten des Tarifs jedoch mehr als verdoppelt, teilte die Gewerkschaft mit.

Als Reaktion darauf kündigte CERN den Start eines Projekts anEntwicklung einer eigenen Open-Source-Software namens Microsoft Alternatives oder MAlt. Ziel des Projekts sei es, die Abhängigkeit des Verbandes von kommerziellen Anbietern zu durchbrechen, hieß es in einer Stellungnahme des CERN.

Das erste Produkt von MALt wird ein E-Mail-Client seinTests werden im Sommer 2019 stattfinden. Wenn der Dienst fehlerfrei funktioniert, wechseln im Herbst alle CERN-Mitarbeiter auf den neuen Mail-Client. Die Organisation plant auch, Mitarbeiter von Skype for Business auf ein Smartphone mit eigenem Betriebssystem zu übertragen.

Früher wurde berichtet, dass das CERN im Jahr 2021 das erste vollwertige Experiment durchführen wird, um nach Partikeln der dunklen Materie - dunklen Photonen - zu suchen.