Chemiker der University of California in Berkeley sagen, sie hätten eine einfache und sehr kostengünstige Methode entwickelt.
Die komplexen Formen dieser kristallinen Strukturen – metallorganische Gerüste (MOFs) – bieten die größte Oberfläche aller bekannten Materialien. Sie sind in der Lage, CO₂-Moleküle einzufangen.
Das neue Material nimmt Kohlendioxid schnell und selektiv auf und gibt es dann unter leichter Erwärmung zur Sequestrierung ab.
Foto: UC Berkeley
In einem neuen Experiment haben Wissenschaftler aus Berkeleyschnell adsorbierter Kohlenstoff unter Verwendung eines molekularen Melamin-Nanogitters bei einer Temperatur von etwa 40 °C. Es stellte sich heraus, dass bei einem Temperaturanstieg auf 60 °C CO₂ zur Sequestrierung freigesetzt wird.
Melamin selbst kostet etwa 40 US-Dollar pro Tonne.Es ist ein sehr häufiges Material, das bei der Herstellung von duroplastischen Kunststoffen und Laminaten verwendet wird. Das Forschungsteam kombinierte Melamin mit Formaldehyd und Cyanursäure. Anschließend nutzten die Wissenschaftler die Kondensationspolymerisation und beschallten das Material, um stabilisierte nanoporöse Melaminnetzwerke zu erzeugen. Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass sie das billigste und am einfachsten herzustellende Material zur Kohlenstoffabscheidung geschaffen haben.
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