Chemiker erfinden einen billigen Weg, um Energie in den Weltraum zu bringen

Forscher des A. N. Frumkin-Instituts für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Russischen Akademie der Wissenschaften und des Bundes

Forschungszentrum für chemische ProblemePhysiker und medizinische Chemie der Russischen Akademie der Wissenschaften schlagen vor, die Reaktion von Chloraten mit Wasserstoff zur Stromerzeugung zu nutzen. Solche Batterien funktionieren im Weltraum, tief unter Wasser und unter anderen Bedingungen, wenn nicht genügend Sauerstoff vorhanden ist. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Molecules veröffentlicht.

Die meisten Batterien verwendenRedoxreaktionen. Während des Betriebs solcher Vorrichtungen werden Elektronen von einer Reaktionskomponente zu einer anderen übertragen. Traditionell wirkt Sauerstoff, der leicht aus der Luft gewonnen werden kann, als Oxidationsmittel.

Blöcke einer Chlorwasserstoffbatterie mit einer Leistung von 2 W und 20 W (Abmessungen: 2 × 2 und 9 × 4,5 cm2). Foto: Dmitri Konew

Die Forscher schlagen vor, es durch zu ersetzensauerstoffhaltige Chlorverbindungen, die in ihrer Aktivität mit Sauerstoff vergleichbar sind. Als Reduktionsmittel kann dabei Wasserstoff verwendet werden, für den viele Technologien zur sicheren Speicherung in komprimierter Form entwickelt wurden.

Die Komplexität eines solchen Geräts istdass Chlorate unter normalen Bedingungen inaktiv sind und teure Katalysatoren benötigt werden, um die Reaktion zu aktivieren. Den Chemikern gelang es jedoch zu beweisen, dass, wenn zuerst ein kleiner Strom durch das Gerät geleitet wird, eine solche Batterie im Laufe des Betriebs andere Verbindungen produziert, die die Reaktion aktivieren, und der Strom von selbst ansteigt.

Während der Experimente zeigten die Wissenschaftler dasder von ihnen erstellte prototyp wandelt chemische energie mit einem wirkungsgrad von 40 bis 50 % in strom um. Wissenschaftler werden weiter daran arbeiten, das Gerät zu verbessern.

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