Nach 30 Jahren der Planung und Koordination in Australien und Afrika beginnt der Bau des größten Bauwerks der Welt
Das Observatorium wird aus zwei Instrumenten bestehen:eine in Südafrika und eine in Australien. Jedes der Teleskope wird aus vielen Schüsseln bestehen, die kosmische Signale einfangen, und die Gesamtabdeckungsfläche wird nach Fertigstellung 1 km² betragen.
Künstlerische Darstellung des SKA-Low-Teleskops. Bild: SKAO
Das SKA-Low-Teleskop in Australien wird bestehen ausungefähr 131.000 Antennen (mehr als 500 Arrays mit 256 Antennen), von denen jede einem zwei Meter langen Weihnachtsbaum aus Draht ähnelt. Dieses Teleskop erkennt Strahlung bei Frequenzen zwischen 50 und 350 MHz.
Das zweite Teleskop – SKA-Mid – wird mit mehr arbeitenhöhere Frequenzen: von 350 MHz bis 15,4 GHz. Es wird aus riesigen Schüsseln (insgesamt 197 Antennen) bestehen, die auf dem Territorium Südafrikas und benachbarter Partnerländer installiert werden. Beide Teleskope sind Interferometer, die als ein einziges Gerät zusammenarbeiten.
Künstlerische Darstellung des SKA-Mid-Teleskops. Bild: SKAO
Nach dem Plan der Bau der ersten StufeDas Observatorium wird bereits 2024 fertiggestellt, danach wird es seine Arbeit aufnehmen und neue Antennen und Schüsseln werden angeschlossen, sobald sie entstehen. Die vollständige aktuelle Phase wird bis 2028 abgeschlossen sein. Dies ist jedoch nicht der letzte Punkt: Das Endziel des Projekts sind zweihundert, die Gesamtzahl der Antennen in Australien beträgt bis zu einer Million und die Gerichte in Südafrika bis zu tausend.
Mit SKA-Low Sensitivity können Sie beobachtendas ferne Universum viel detaillierter als alles, was wir bisher getan haben, stellen die Teilnehmer des Projekts fest. Und SKA-Mid wird in der Lage sein, die uns am nächsten liegenden Galaxien, Gasflüsse und Sternentstehungsprozesse in ihnen in allen Details darzustellen. Astrophysiker hoffen, mit Hilfe von Teleskopen nicht nur die bereits aufgeworfenen Fragen zur Entwicklung des Universums beantworten, sondern auch bisher ungesehene Prozesse beobachten zu können.
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Auf dem Cover: eine künstlerische Illustration zweier Teleskope des SKA-Observatoriums. Bild: SKAO