Eine Gruppe von Forschern aus Japan und China schlug die Verwendung von Krustentierschalen vor
Um Ihre "Krabbenkohle" zu machenForscher erhitzten Schalen von Krebstieren auf Temperaturen von über 500 °C. Danach gaben sie den resultierenden Kohlenstoff zu einer Lösung aus entweder Zinnsulfid oder Eisensulfid und trockneten sie dann, um Anoden zu bilden. Die poröse Faserstruktur von Krabbenkohle bietet eine große Oberfläche, die die Leitfähigkeit des Materials und die Fähigkeit zum effizienten Transport von Natriumionen erhöht.
In traditionellen modernen BatterienEs kommt eine Lithium-Ionen-Struktur zum Einsatz. Es hat sich gut bewährt, allerdings ist Lithium ein eher seltenes und teures Metall. Alternativ arbeiten verschiedene Labore an der Produktion von Natrium-Ionen-Batterien. Obwohl sie chemisch Lithium ähneln, sind Natriumionen größer und daher nicht mit der Anode einer Lithium-Ionen-Batterie kompatibel, die typischerweise aus Graphit besteht.
Aus Krabben gewonnener Kohlenstoff ermöglichte die Herstellungeine poröse, faserige Anode mit einer großen Oberfläche, die die Leitfähigkeit und die Fähigkeit zum Transport von Natriumionen verbessert. Die Forscher zeigten, dass im Batteriemodell sowohl Zinn- als auch Eisenverbundwerkstoffe die Fähigkeit aufweisen, sich über mindestens 200 Zyklen wieder aufzuladen. Das ist zwar immer noch weniger als bei Lithiumbatterien, aber ein großer Durchbruch für alternative Technologien.
Die Forscher stellen fest, dass Krabbenschalen, die als Abfall aus der Lebensmittelindustrie anfallen, für die Produktion ausreichen. Eine Produktionssteigerung ist nicht erforderlich.
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