Forscher der Keele University haben die größte Karte bisher verborgener Galaxien erstellt. Wissenschaftler
Diese fernen „verborgenen“ Galaxien scheinenaufgrund des Staubs in den Magellanschen Wolken dunkler und rötlicher. Um den Einfluss von Staub auszuschließen, haben Wissenschaftler mit dem australischen Radioteleskop GASKAP eine detaillierte Karte von Gas und Staub in den Magellanschen Wolken erstellt.
Teil eines Bildes der Kleinen Magellanschen Wolke. Einige der entfernten Galaxien sind grün eingekreist. Bild: ESO/VISTA Magellanic Clouds Survey
Ein weiteres Problem war die UnterscheidungSterne aus Galaxien, sagen Wissenschaftler. Gleichzeitig ist die Anzahl der Objekte in den Bildern so groß, dass es unmöglich war, dies manuell zu tun. Die Forscher verwendeten Daten des Gaia-Observatoriums, um winzige Verschiebungen in der Position von Sternen im Laufe der Zeit zu messen, während viel entferntere Galaxien am selben Ort blieben. Galaxien sind auch röter als hellere Sterne, sodass die Farbe dazu beigetragen hat, mehr Sterne aus dem Datensatz zu entfernen. Die Farbe zeigt auch an, wie weit die Galaxien entfernt sind (aufgrund ihrer Rotverschiebung aufgrund der Expansion des Universums).
Astrophysiker haben maschinelles Lernen dazu eingesetztKI trainieren, die empfangenen Daten zu verarbeiten. Als Ergebnis haben Wissenschaftler die bisher größte 3D-Karte von Galaxien erstellt, die zuvor hinter den Magellanschen Wolken verborgen waren und ungefähr 1 Million Galaxien abdecken.
Magellansche Wolken – Wunderschöne galaktische WolkenBegleiter, aber leider versperren sie uns einen Teil der Sicht auf weiter entfernte Objekte. Unsere Arbeit hilft, dies zu überwinden und die Lücken in unserer Karte des Universums zu schließen.
Jessica Craig, Astrophysikerin an der Universität Kiel
Titelbild: Große Magellansche Wolke. Foto: ESO/VMC-Umfrage
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