Ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung der University of Sydney hat eine Technologie entwickelt
Die Wände der natürlichen Blutgefäße sindaus einer Reihe konzentrischer Ringe aus Elastin (ein Protein, das den Blutgefäßen Elastizität und Dehnungsfähigkeit verleiht). Mehrere Strukturen werden wie eine Nistpuppe ineinander gesteckt. Dadurch werden die Ringe elastisch, wodurch sich die Blutgefäße erweitern und verengen können, wodurch der Blutfluss ermöglicht wird.
Technologie im Advanced-MagazinMaterialien, verwendet nur zwei natürliche Materialien, die sich gut im Körper verwurzeln. Das elastische Hauptgerüst besteht aus Tropoelastin, das in eine PGS-Nahtmatrix eingebettet ist. Nach der Transplantation löst sich letzteres auf und hinterlässt fertige elastische „Schläuche“.
Vergleich der abdominalen Aorta und des Transplantats bei Mäusen 8 Wochen und 8 Monate nach der Transplantation. Bild: Ziyu Wang et al., Advanced Materials
Präklinische Studien an Mäusen haben das gezeigtNach der Transplantation des hergestellten Blutgefäßes in Mäuse akzeptiert der Körper das Material. Während der Entwicklung wachsen neue Zellen und Gewebe an den richtigen Stellen. „Die Natur verwandelt diesen künstlichen Schlauch schließlich in einen Schlauch, der wie ein echtes Blutgefäß aussieht, sich verhält und funktioniert“, sagt Professor Anthony Weiss, Co-Autor der Arbeit.
Forscher stellen fest, dass ein großes Problem inmoderne Chirurgie ist Transplantation für Kinder. Auf dem Markt erhältliche künstliche Gefäße lösen das Problem nur vorübergehend, da der Körper wächst, neue Operationen und ein Austausch des Implantats erforderlich sind. Das neue Material soll dieses Problem lösen, sagen die Entwickler.
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Auf dem Cover: eine künstlerische Illustration eines künstlichen Gefäßes. Bild: Ziyu Wang, Universität Sydney, Ella Maru Studio