Forscher der Universität Glasgow haben eine Methode entwickelt, um winzige Halbleiter aus Arsenid zu drucken.
Galliumarsenid ist weit verbreitet inHochleistungselektronik. In der Regel werden solche Geräte jedoch auf einem festen Untergrund installiert. In ihrer Arbeit passten die Forscher ein zuvor entwickeltes Walzendrucksystem für Siliziumhalbleiter an, um Galliumarsenid-Elektronik auf einer flexiblen Oberfläche unter Verwendung von Drahtfeldern mit einer Breite von 15 µm aufzubringen.
Bild: Universität Glasgow
Der entwickelte flexible Fotodetektor kann erkennenLicht vom ultravioletten Bereich über den sichtbaren Teil des Spektrums bis zum Infrarot. Gleichzeitig arbeitet das Gerät mit einer niedrigen Betriebsspannung von 1 V. Die Autoren der Technologie stellen fest, dass das System sehr schnell auf Licht reagieren kann: Es sind nur 2,5 ms erforderlich, um Licht zu messen, und 8 ms, um sich zu erholen.
Um die Zuverlässigkeit des Systems zu testen, Wissenschaftlerunterzog das Material strengen Tests auf einer Maschine, die es hunderte Male faltete und drehte. Als Ergebnis eines Experiments mit 500 Zyklen zeigte das Material keinen signifikanten Leistungsverlust.
In Zukunft wird diese Art von lichtempfindlichen flexiblenMaterial kann Robotern neue Fähigkeiten verleihen. Beispielsweise können mechanische Arme, die für die Fertigung in lichtempfindlichen Umgebungen verwendet werden, erkennen, wenn sich die Bedingungen ändern und ihre Sicherheit oder Effizienz beeinträchtigt wird.
Ravinder Dahia, Professor an der James Watt School of Engineering an der University of Glasgow, Co-Autor der Studie
Ingenieure glauben, dass der neue Photodetektor dies auch tun wirdkönnte sich in der drahtlosen Kommunikation als nützlich erweisen und ein tragbares Pflaster schaffen, mit dem Menschen ihre Exposition gegenüber ultraviolettem Licht an sonnigen Tagen kontrollieren könnten.
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