Ein internationales Forscherteam hat den Galaxienhaufen Abell 3266 mit einem leistungsstarken Radioteleskop untersucht.
Bild des Galaxienhaufens Abell 3266. Bild: CSIRO
Der Cluster enthält mehrere aktive Galaxien mitIn ihrem Zentrum befinden sich supermassereiche Schwarze Löcher, die gewaltige Energiestrahlen aussenden. Einer von ihnen erregte die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern. Es stößt keine großen Plasmastrahlen aus der Mitte aus, sondern die Plasmaströme krümmen sich in einer bizarren Linie.
Das ist wie ein starker Windlenkt Partikel ab. Die Forscher glauben, dass die Richtungsänderung der Strömung auf die Bewegungen der Galaxien zurückzuführen ist. Sie planen, die Richtungsänderung der Jets im Detail zu untersuchen, um die Dynamik der Bewegung des gesamten Systems zu verstehen.
Gekrümmte Strahlung des aktiven galaktischen Kerns. Bild: CSIRO
Das zweite im selben Cluster entdeckte Objekt istÜberreste eines supermassiven Schwarzen Lochs. Es erhält kein Material mehr von seiner Galaxie und die Strahlung, die bereits von den Jets emittiert wurde, altert allmählich und verschwindet, erklären Wissenschaftler.
Ein Relikt eines Schwarzen Lochs ist ein weißer Punkt am Boden eines roten Halos, der aus Strahlungsresten besteht. Foto: CSIRO
Außerdem wurden in Abell 3266 die Überreste einer Reliquie gefundenSchockwelle. Die Forscher glauben, dass es entstanden ist, als Teile des Clusters einander passierten. Wissenschaftler haben es "den falschen Weg" genannt, weil es vom Zentrum des Clusters weg zeigt.
Wenn es sich um eine Schockwelle handelt, denken Sie vielleicht, dass sie sich wie ein Bogen um die Kante krümmt, aber diese Welle ist auf dem Kopf.
Tessa Wernstrom, Forscherin an der University of Western Australia, im Interview mit ABC News
Die Forscher verstehen nicht genau, wie diese Welle entstanden ist und warum sie sich so befindet, wie sie ist. Sie glauben, dass dahinter möglicherweise eine neue Physik steckt, die uns noch unbekannt ist.
Reliktschockwelle. Foto: CSIRO
Forscher im Zentrum eines Galaxienhaufensentdeckte einen Halo von Radioemission - einen Halo. Es entsteht durch kollidierende Galaxien. Die Auswürfe werden von Elektronen erzeugt, die aufgrund der Turbulenz oszillieren, die durch die Wechselwirkung von Galaxien, Gas und Teilchen entsteht, die in das Zentrum des Haufens gepackt sind.
Astrophysiker erklären, dass sich solche Objekte in kürzlich verschmolzenen Haufen bilden können, aber sie sind selten. Insgesamt kennen Wissenschaftler etwas mehr als 100 solcher Objekte.
Der Halo aus Radioemissionen, der durch die Verschmelzung von Galaxien entsteht, ist durch eine gepunktete Linie hervorgehoben. Bild: CSIRO
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