Daten werden drahtlos mit Geschwindigkeiten von über 600 Gbit/s übertragen

Forscher des Aston Photonics Institute und der University of Glasgow haben Algorithmen entwickelt

Signalverarbeitung für drahtlose optischeFSO-Kommunikation (Freiraumoptik). In simulierten atmosphärischen Interferenztests steigerten die Forscher die Datenverfügbarkeit auf über 99 % und den Durchsatz auf über 600 Gbit/s.

Die drahtlose Technologie des FSO überträgt Datenin Form von Licht durch die Umgebungsluft/ Es kann zum Aufbau kostengünstiger Telekommunikations- oder Computernetzwerke verwendet werden, da FSO keine teure Installation von Glasfaserkabeln erfordert. Da die Daten jedoch als Lichtimpulse gesendet werden, können Wetterbedingungen Probleme verursachen. Ein heller, sonniger Tag oder dichter Nebel können den Lichtstrahl brechen oder verzerren und so Turbulenzen erzeugen, die zu Datenverlust führen. 

Achtstrahl-Laser-Transceiver für die FSO-Kommunikation. Bild: Adamantios, CC BY-SA 3.0, über Wikimedia Commons

Um dieses Problem zu überwinden, Forschergleichzeitig mehrere Datensignale unter Verwendung von Lichtstrahlen unterschiedlicher räumlicher Form übertragen. Atmosphärische Turbulenzen verändern die Form der Strahlen, was zu Signalverlusten führt, erklären die Wissenschaftler. Wenn Sie jedoch mehrere Signale unterschiedlicher Form übertragen, wird mehr Licht im Empfänger gesammelt und die ursprünglichen Daten können mit einem speziellen Algorithmus decodiert werden.

Die Forscher führten eine Reihe von Experimenten mit durchatmosphärische Rauschsimulation unter Verwendung kommerziell erhältlicher photonischer Taschenlampen mit selektivem Modus, eines kommerziellen Transponders und eines Turbulenzemulators basierend auf einem räumlichen Lichtmodulator. Es gelang ihnen, einen optischen Luftkanal mit fünf räumlichen Modi zu erstellen und eine Rekord-Datenübertragungsrate von 689,23 Gb / s zu erreichen.

Weiter lesen:

Der 17-jährige Ingenieur hat einen magnetlosen Motor erfunden: Er kann in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden

Zwei Planeten wurden nicht weit von der Erde entfernt gefunden. Vielleicht sind sie bewohnt

Ein einzigartiger Meteor hat die Geschichte des Sonnensystems umgeschrieben: Woher kam er?