Laut einer neuen Studie von Wissenschaftlern der Universität Birmingham sind Fettsäuren enthalten
Das heißt, wenn sie hart aufschlagenB. gegen ein Fenster, bilden dann einen selbstorganisierenden dünnen Film. Im Laufe der Zeit baut es sich auf und wird sehr langsam von anderen Chemikalien in der Atmosphäre abgebaut. Dabei wird der Film rauer und zieht durch die Luftfeuchtigkeit mehr Wasser an. Darüber hinaus fängt diese widerstandsfähige Kruste giftige Schadstoffe ein, die vor dem Zerfall in der Atmosphäre geschützt sind. Infolgedessen kann die menschliche Gesundheit unter gefährlichen Stoffen leiden.
Dr. Christian Pfrang, Seniorautor des neuenResearch, stellten fest, dass "Fettsäuren in den Filmen an sich nicht besonders schädlich sind, aber da sie nicht abgebaut werden, schützen sie alle anderen Verunreinigungen wirksam."
Schematische Darstellung von (a) Neutronenreflektometrie (NR) und (b) Kleinwinkel-Röntgenstreuung (GI-SAXS) unter streifendem Einfall.
Foto: Umweltwissenschaften: Atmosphären
Während der Studie verwendeten die ForscherNeutronen und Röntgenstrahlen, um die nanoskalige Zusammensetzung von Filmen und Veränderungen ihrer Oberflächenstrukturen zu untersuchen. Durch Veränderung der Luftfeuchtigkeit und der Menge an Ozon, einem wichtigen Schadstoff im Innen- und Außenbereich, simulierten die Experten auch das Verhalten der Folien im Laufe der Zeit.
Das fanden sie selbstorganisiertdie Anordnung in sich wiederholenden molekularen Schichten – die sogenannte lamellare Phase – erschwert kleineren Molekülen wie Ozon den Zugang zu den reaktiven Fettsäureeinheiten innerhalb dieser Strukturen. Nach der Abscheidung und Einwirkung von Ozon werden die Oberflächen der Filme weniger glatt und absorbieren eher Wasser. Dies ist wichtig für die Bildung und Lebensdauer von Aerosolen in der Atmosphäre.
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Titelbild: Darren Barefoot